Bewertung:

Das Buch bietet eine Mischung aus aktueller Geschichte, kritischen Grundsätzen und persönlichen Erzählungen rund um die Hackergemeinschaft. Obwohl es eine reflektierende und unterhaltsame Lektüre bietet, sind einige Leser der Meinung, dass es die Hauptfrage nach der Rolle der Hacker bei der Unterbrechung von Macht und Autoritarismus nicht ausreichend beantwortet, da es Probleme mit der Organisation und dem technischen Verständnis gibt.
Vorteile:Der Text ist fesselnd und sowohl als Dokumentation als auch als persönliche Erzählung strukturiert und regt zum Nachdenken an. Es wird auch als durchdacht, gut recherchiert und respektvoll gegenüber der Hackergemeinschaft beschrieben, was die Integrität und Herzlichkeit des Autors unterstreicht.
Nachteile:Einige Leser sind der Meinung, dass dem Buch ein kohärenter Rahmen fehlt und die Hauptfrage nicht angemessen beantwortet wird. Kritisiert wird das technische Verständnis des Autors und seine Abhängigkeit von Interviews ohne tiefere Analyse oder Organisation.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Coding Democracy: How Hackers Are Disrupting Power, Surveillance, and Authoritarianism
Hacker als wichtige Störenfriede, die eine neue Welle des Aktivismus inspirieren, bei der normale Bürger die Demokratie zurückerobern. Hacker haben einen schlechten Ruf als zwielichtige Entwickler von Bots und Zerstörer von Infrastrukturen.
In Coding Democracy bietet Maureen Webb eine andere Sichtweise. Hacker, so argumentiert sie, können wichtige Störenfriede sein.
Hacken wird zu einer Praxis, einem Ethos und einer Metapher für eine neue Welle des Aktivismus, bei der normale Bürger neue Formen der verteilten, dezentralen Demokratie für das digitale Zeitalter erfinden. Angesichts der Machtkonzentration, der Massenüberwachung und des Autoritarismus, die durch die neuen Technologien ermöglicht werden, versucht die Hacking-Bewegung, die Demokratie im Cyberspace "aufzubauen".