Bewertung:

Das Buch bietet eine wissenschaftliche Analyse der alliierten Luftkampagne in Südostasien von 1943 bis 1945 und konzentriert sich darauf, wie die Luftüberlegenheit gegenüber den japanischen Streitkräften wiedererlangt wurde. Es bietet zwar neue Erkenntnisse und gründliche Recherchen, behält aber einen akademischen Ton bei, der den allgemeinen Leser nicht unbedingt anspricht.
Vorteile:Das Buch zeichnet sich durch gut recherchierte Inhalte mit umfangreichen Referenzen aus Originalarchiven aus, bietet neue Perspektiven auf die Luftkampagne und enthält überraschende Enthüllungen über die japanische Luftüberlegenheit. Der Text ist klar und fesselnd und macht komplexe Informationen leicht verdaulich. Es hebt erfolgreich die Bedeutung der Luftüberlegenheit und die Beiträge der verschiedenen Einheiten hervor und bietet einen umfassenden Überblick über das Thema.
Nachteile:Der akademische Charakter des Buches kann trocken und repetitiv sein, mit Unterbrechungen durch Zitate, die den Fluss stören. Es könnte sich zu sehr auf die Verteidigung der Thesen des Autors konzentrieren, was Leser, die einen eher erzählerischen Bericht suchen, frustrieren könnte. Außerdem kann die physische Qualität des Einbands mit der Zeit abnehmen.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Commanding Far Eastern Skies: A Critical Analysis of the Royal Air Force Air Superiority Campaign in India, Burma and Malaya 1941-1945
Der Krieg im Fernen Osten zwischen 1941 und 1945 wird gelegentlich als der "vergessene Krieg" bezeichnet, und diese Beschreibung bezieht sich auch auf die Art und Weise, wie der Luftkrieg in diesem Feldzug analysiert wurde. Die Rolle der Luftstreitkräfte in Birma war jedoch von entscheidender Bedeutung für den Feldzug, insbesondere die Erlangung der Luftüberlegenheit zur Erleichterung von Nachschub- und Nahunterstützungsoperationen.
Die Grundlage dieser Operationen hing davon ab, dass die Alliierten die Luftüberlegenheit und später die Luftüberlegenheit gegenüber den Japanern erlangten und aufrechterhielten. Die Briten verloren die Luftüberlegenheit während der ersten japanischen Angriffe, da ihr Frühwarnsystem, ihre Flugzeuge, ihre Besatzung und ihre Taktik nicht den Fähigkeiten des Gegners entsprachen. In diesem Buch wird analysiert, wie die Alliierten die Luftüberlegenheit während der ersten Gefechte verloren und wie die technischen und materiellen Schwierigkeiten überwunden wurden, bevor 1944 die Luftüberlegenheit gewonnen und 1945 die Lufthoheit errungen wurde.
Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie die japanische Industrie, ihr Krieg im Pazifik und ihr Einsatz von Luftstreitkräften in Birma den Ausgang des Luftkriegs letztlich beeinflussten. Das Buch untersucht die aktuelle Geschichtsschreibung, um bestehende Ansichten zu hinterfragen und zu untermauern sowie neue, bisher unveröffentlichte Informationen zu enthüllen.