Bewertung:

Das Buch bietet eine zugängliche und fesselnde Erzählung über die archäologischen Entdeckungen im Zusammenhang mit Hernando de Sotos Erkundung. Die Leser schätzen den klaren Schreibstil des Autors, den gut strukturierten Inhalt und die faszinierenden Einblicke in die Archäologie, trotz anfänglicher Bedenken hinsichtlich der Zugänglichkeit. Einige Leser äußerten jedoch den Wunsch nach mehr Informationen über die Erhaltung der besprochenen archäologischen Stätten.
Vorteile:Gut organisierter und zugänglicher Schreibstil, unterhaltsame Erzählung, persönliche Anekdoten des Autors, detaillierte Erkundung archäologischer Funde, klare Erklärungen komplexer Konzepte, ansprechende Karten und Bilder, informativer Inhalt und eine fesselnde Geschichte.
Nachteile:Einige Leser hätten sich mehr Informationen über die dauerhafte Erhaltung archäologischer Stätten gewünscht, und bestimmte Details wurden möglicherweise übersehen oder zu wenig erforscht.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Conquistador's Wake: Tracking the Legacy of Hernando de Soto in the Indigenous Southeast
Im Mittelpunkt von Conquistador's Wake steht ein jahrzehntelanges archäologisches Projekt, das an einem Ort durchgeführt wurde, der heute als Glass Site bekannt ist und sich in Telfair County, Georgia, befindet. Dieser Ort in der Nähe der Stadt McRae, Georgia, bietet Anhaltspunkte dafür, dass Hernando de Soto über eine andere Route nach Georgia kam, als von Historikern und Archäologen bisher angenommen.
Seltene Glasperlen - einige der einzigen Exemplare, die außerhalb Floridas gefunden wurden - gehören zu den reichhaltigen Belegen für die Interaktion der Spanier mit den amerikanischen Ureinwohnern entlang des Ocmulgee River. Eine ungewöhnliche Anzahl und Vielfalt von Metall- und Glasartefakten, die sich durch ihre ausgeprägten Muster und ihre begrenzte Produktion auszeichnen, sind die "Visitenkarten" von Soto und anderen frühen Entdeckern.
Conquistador's Wake ist eine Meditation über die Produktion von Wissen und die Auswirkungen der Funde an der Glass Site und stellt das konventionelle Wissen über den Weg Sotos durch Georgia in Frage und wirft ein neues Licht auf die Natur der indianischen Gesellschaften, die damals in Südgeorgien lebten. Es bietet auch einen Einblick in die Arbeitsweise der Archäologie und ihre Bedeutung.
Anhand seiner Forschungen versucht Dennis Blanton, die Ergebnisse eines der wichtigsten archäologischen Projekte der letzten Jahre in Georgien und der Region zu erklären. Gleichzeitig erzählt er aus der Perspektive des federführenden Archäologen eine sehr persönliche Geschichte über die Realitäten des Forschungsprozesses, von der anfänglichen Problemstellung bis zu den Anforderungen der Feldarbeit, dem kollaborativen Prozess, der Datenauswertung und dem wissenschaftlichen Tribalismus.