Bewertung:

Das Buch „Cornish Solidarity“ ist eine bahnbrechende Studie, die sich mit der zeitgenössischen kornischen Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft befasst und wertvolle Einblicke und Kritiken in einer entscheidenden Zeit des Wandels liefert.
Vorteile:Wertvolle kritische Perspektiven, aufschlussreiche Kritik an der kornischen Gesellschaft, gut geschrieben und informativ über die kornische Kultur, dient als Vorlage, um aktuelle Probleme zu verstehen und die Zukunft zu gestalten.
Nachteile:In den Rezensionen werden keine besonderen Nachteile erwähnt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Cornish Solidarity: Using Culture to Strengthen Communities
Können lokale Kulturen genutzt werden, um den Zusammenhalt der Gemeinschaft zu stärken, die Moral zu fördern und die Menschen sozial und wirtschaftlich zu motivieren? Dieses Buch untersucht, wie kornische Kulturen vor dem Hintergrund eines vom Tourismus geprägten "Lifestyle-Cornwall", von Migration, Deindustrialisierung und Benachteiligung vermarktet, dargestellt und imaginiert werden. Es stellt eine Verbindung zwischen dem primären emotionalen und sozialen Nutzen der Kultur und dem Wohlbefinden her und untersucht, wie in Praxis und Politik eingegriffen werden kann, um Benachteiligungen zu bekämpfen und kohäsive Gemeinschaften aufzubauen, die sich dem Wandel anpassen können. Kulturelles, soziales, symbolisches und menschliches Kapital werden mit lokalem Wissen, Gemeinschaftserzählungen, Zugehörigkeit und emotionalem Wohlstand in Verbindung gebracht.
Demografische und wirtschaftliche Veränderungen bedrohen das Überleben der kornischen Tradition, aber diese Diskussion bekräftigt eine nach außen und in die Zukunft gerichtete Vision, die es ermöglicht, Cornishness weiterzuentwickeln, zu stärken und an neue Bewohner und künftige Generationen weiterzugeben. Sie soll Kulturschaffende, Aktivisten und politische Entscheidungsträger informieren und zum Nachdenken darüber anregen, wie Cornishness auf eine Art und Weise erhalten werden kann, die dem Wohlergehen "aller" dient. Sie wendet sich insbesondere an diejenigen, die einer breiten kornischen Bewegung für soziales, kulturelles, wirtschaftliches, ökologisches und politisches Handeln angehören, und zeigt auf, dass sie das Potenzial haben, Veränderungen zu bewirken. Cornish-ness" wird unter Bezugnahme auf ein ausgeprägtes postindustrielles Erbe, auf die kornische Sprache und auf die keltische Wiedergeburt diskutiert und mit einem gemeinsamen Habitus in Verbindung gebracht, der sie auszeichnet.
Neil Kennedy ist Sprecher der kornischen Sprache, Hochschullehrer für ESOL und ehemaliger Dozent für Kulturwissenschaften, der aus Mid-Cornwall stammt und sich seit den 1980er Jahren in der kornischen Bewegung engagiert.