Bewertung:

Das Buch ist ein tiefgründiger und persönlicher Bericht über die Erfahrungen einer Frau mit der Pflegeelternschaft, der die Herausforderungen und Triumphe hervorhebt, denen sie auf ihrem Weg durch das Pflegesystem begegnet ist. Es wird als wunderschön geschrieben, fesselnd und aufschlussreich beschrieben und bietet eine augenöffnende Perspektive auf das Pflegekinderwesen.
Vorteile:Das Buch ist wunderschön und fesselnd geschrieben und fesselt die Leser durch seine Unmittelbarkeit und Spannung. Es vermittelt wichtige Wahrheiten über die Pflegeelternschaft, zeigt den emotionalen Weg der Eltern und der Kinder auf und bietet einen ausgewogenen Blick auf die Stärken und Schwächen des Pflegekinderwesens. Die Rezensenten schätzten die Ehrlichkeit der Autorin und die Tiefe ihrer Erzählung.
Nachteile:Einige Leser merkten an, dass das Pflegesystem als fehlerhaft und lösungsorientiert dargestellt wird, was die Leser über die komplexen Zusammenhänge nachdenken lässt, ohne klare Antworten zu finden. Einige wenige Rezensionen enthielten keine ausführliche Kritik, aber einige deuteten an, dass die Herausforderungen, mit denen das System konfrontiert ist, noch weiter erforscht werden könnten.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Counting Down: A Memoir of Foster Parenting and Beyond
Als Deborah Gold und ihr Mann sich als Pflegeeltern in ihrer ländlichen Berggemeinde meldeten, ahnten sie nicht, dass dies zu einer fünfzehnjährigen Achterbahnfahrt mit einer traumatisierten, aber widerstandsfähigen leiblichen Familie führen würde. Sie verliebten sich in Michael (ein Kleinkind, als er zu ihnen kam), mussten aber damit rechnen, dass er ihr Leben jederzeit verlassen könnte.
In Counting Down erzählt Gold die Geschichte einer Familiengründung in einem verwirrenden System. Wir treffen Sozialarbeiter, eine leibliche Mutter, die den Mut hat, ihren Kindern die Kindheit zu schenken, die sie selbst nie hatte, und einen Vater, der aus dem Gefängnis heraus erzieht. Wir treffen auch auf Mitglieder einer bemerkenswerten Gemeinschaft von Pflegeeltern aus den Appalachen - schwul, heterosexuell, rechts, links, evangelisch und atheistisch -, die durch Liebe, Verlust und hochwertige Kleidung verbunden sind.
Golds Memoiren sind eines der wenigen Bücher, die die Perspektive von Pflegeeltern (und, durch Michaels eigene Gedichte und Essays, die eines ehemaligen Pflegekindes) wiedergeben. Darin rüttelt sie an gängigen Annahmen und bietet einen kraftvollen, offenen und hoffnungsvollen Blick auf eine Erfahrung, die oft als düster dargestellt wird.