
Covid-19 Assemblages: Queer and Feminist Ethnographies from South Asia
Dieses Buch dokumentiert und analysiert die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie aus queeren und feministischen Perspektiven. Es ist ein Zeugnis der Enteignungen, aber auch eine Würdigung verschiedener Formen der Resilienz, des Aufbaus von Gemeinschaften und kritischer Reaktionen und zeichnet die Sozialgeschichte von queeren und transsexuellen Personen und Frauen in Südasien und der Diaspora nach.
Durch eine kreative und kollaborative Form des ethnografischen Schreibens tritt das Buch in ein Gespräch mit den Welten von Haushaltshilfen, Pflegern, Kulturschaffenden, Studenten, Sexarbeitern und anderen prekär Beschäftigten. Es untersucht die einschränkenden Auswirkungen der Pandemie auf die Lebenswirklichkeit vieler Queer- und Trans-Personen, der Unterdrückten der Kaste und der Frauen aus allen sozioökonomischen Schichten. Die Kapitel des Bandes fügen Erzählungen von Vorurteilen, Not, Selbstdarstellung und Widerstand aus Interviews, persönlichen Berichten sowie Gedichten und Geschichten von Aktivisten, Künstlern und anderen Mitwirkenden zusammen. Das Buch legt besonderes Augenmerk auf Fragen der Macht und der asymmetrischen Beziehungen inmitten von COVID-19 und bietet kritische Betrachtungen, um das Verständnis der ungleichen Bruchlinien zu vertiefen, innerhalb derer sich historisch unterdrückte Personen in Südasien bewegen.
Dieses Buch, das sich mit Themen wie Migration, Behinderung und Sexualpolitik befasst, ist eine unverzichtbare Lektüre für Wissenschaftler und Forscher aus den Bereichen Geschlechter- und Sexualitätsstudien, Kulturwissenschaften, Südasienwissenschaften, Soziologie und Sozialanthropologie.