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Craftivism and Yarn Bombing: A Criminological Exploration
Dieses Buch untersucht die Verwendung von handgefertigtem Kunsthandwerk als Mittel zum Protest. Der Craftivism hat in den letzten Jahren einen Aufschwung erlebt, oft als direkte Reaktion auf die sozialen, ökologischen und politischen Anliegen derjenigen, die sich an dieser Praxis beteiligen.
Craftivism-Aktionen werfen für Kriminologen wichtige Fragen über die Nutzung des öffentlichen Raums, Macht und Widerstand auf. McGovern konzentriert sich auf ein Beispiel der „Craftivist“-Bewegung, die seit Anfang bis Mitte der 2000er Jahre stetig an Dynamik gewonnen hat: Garnbomben. Als urbane handwerkliche Bewegung, die die Fertigkeiten des Strickens oder Häkelns mit dem Akt des Graffiti verbindet, hat das Garnbombing, so die Autorin, das Potenzial, zum kriminologischen Verständnis von Graffiti und Straßenkunst beizutragen, insbesondere zu Fragen des Geschlechts, der Wahrnehmung von und der Motivation für Graffiti und der Kommodifizierung von Kriminalität.
Auf der Grundlage von Interviews mit Graffiti-Attentätern und Craftivisten untersucht Craftivism and Yarn Bombing, wie solche Handlungen durch eine kriminologische Linse verstanden und erforscht werden können. Das Buch ist für Studenten und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen interessant, darunter Kriminologie, Soziologie, Kulturwissenschaften, Gender Studies und Urban Studies.