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Crazy Fourth: How Jack Johnson Kept His Heavyweight Title and Put Las Vegas, New Mexico, on the Map
Im Jahr 1912 war Boxen in den Vereinigten Staaten ein ebenso beliebter Zuschauersport wie Baseball, wenn nicht sogar noch beliebter. Außerdem war er so korrupt und von Glücksspiel, Alkoholkonsum und Prostitution umgeben, dass viele Städte und Bundesstaaten Gesetze erließen, um ihn zu kontrollieren.
Aber nicht in New Mexico. Es war der perfekte Austragungsort für einen der größten, lautesten und wildesten Schwergewichts-Meisterschaftskämpfe, die es je gab. In Crazy Fourth erzählt Toby Smith die Geschichte, wie der afroamerikanische Boxer Jack Johnson - der bombastische und überlebensgroße amtierende Weltmeister im Schwergewicht - am vierten Juli in Las Vegas, New Mexico, auf Jim Flynn traf.
Die städtischen Förderer, die vor Stolz auf ihre Stadt platzten, sammelten hunderttausend Dollar für den Kampf und verdrängten damit Ereignisse wie den Untergang der Titanic auf die hinteren Seiten jeder Zeitung. Am Ende, als sich der Staub von dem ganzen unziemlichen Spektakel gelegt hatte, verbrachte Las Vegas die nächste Generation damit, seine Verluste wiedergutzumachen.