Bewertung:

Das Buch stellt eine gründliche Untersuchung der Rolle der Frauen in der frühen Kirche dar und bietet eine Mischung aus historischen und archäologischen Belegen, die ihre bedeutenden Beiträge aufzeigen. Während es für seinen gut recherchierten Inhalt und seinen zugänglichen Schreibstil gelobt wird, haben einige Leser das Gefühl, dass es voreingenommen sein könnte und dass es an einer durchsetzungsfähigeren Erforschung der weiblichen Führung innerhalb der Kirche fehlt.
Vorteile:** Grundlegende und gründliche Forschung über die Rolle der Frauen in der frühen Kirche. ** Gut geschrieben und zugänglich, sowohl für Wissenschaftler als auch für Laienleser geeignet. ** Wertvolle archäologische Belege werden präsentiert, die zur Literatur über das Thema beitragen. ** Empfohlen für das Verständnis der historischen Bedeutung von Frauen im Christentum. ** Es wurde von denjenigen, die sich für die frühe Kirchengeschichte und feministische Studien interessieren, positiv aufgenommen.
Nachteile:** Einige Leser sind der Meinung, dass der Autor eine klare Agenda verfolgt und Spekulationen als Fakten präsentiert. ** Kritiker bemängeln die fehlende Würdigung von Frauen in prominenten Führungspositionen. ** Nicht geeignet für diejenigen, die eine streng biblische Auslegung suchen, insbesondere von einem konservativen Standpunkt aus. ** Bestimmte historische Behauptungen, insbesondere über das Lernen Jesu und die Urheberschaft des Neuen Testaments, sind umstritten.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Crispina and Her Sisters: Women and Authority in Early Christianity
Zuverlässige Informationen über Frauen im frühen Christentum zu finden, ist ein schwieriges Unterfangen. Die meisten Menschen haben noch nie von Bitalia, Veneranda, Crispina, Petronella, Leta, Sofia der Diakonin und vielen anderen gehört, obwohl ihre Katakomben- und Grabkunst darauf hindeutet, dass ihre Autorität in den frühchristlichen Gemeinschaften einflussreich war und geschätzt wurde.
Dieses Buch untersucht visuelle Bilder, die auf Grabbeigaben prominenter frühchristlicher Frauen gefunden wurden. Es ordnet die Grabkunst sorgfältig in den kulturellen Kontext der üblichen römischen Totengedenkfeiern ein. Neuere Forschungen über römische Porträtsarkophage und die Interpretation frühchristlicher Kunst werden ebenfalls ausführlich behandelt.
Ein eingehender Überblick über die Geschichte der Frauen in den ersten vier Jahrhunderten des Christentums liefert einen wichtigen Kontext. Es ergibt sich ein faszinierendes Bild von der Autorität der Frauen in der frühen Kirche, ein Bild, das in der schriftlichen Überlieferung entweder nicht vorhanden oder leider verzerrt ist.
Es wird oft gesagt: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Die Porträtgräber christlicher Frauen aus dem vierten Jahrhundert deuten darauf hin, dass sie sich selbst und/oder ihre Angehörigen als Autoritätspersonen mit religiösem Einfluss betrachteten.