Bewertung:

Philip Marsdens „The Crossing Place“ ist ein detaillierter Bericht über das armenische Volk, seine Geschichte, seine Kämpfe und seine dauerhafte Identität, den der Autor auf seinen ausgedehnten Reisen durch den Nahen Osten, Osteuropa und Armenien selbst verfasst hat. Während das Buch unschätzbare Einblicke in die armenische Erfahrung bietet, hat es hinsichtlich seines Erzählstils und seiner Tiefe unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen.
Vorteile:Gelobt wird das Buch für seine faszinierende und detaillierte Darstellung der armenischen Geschichte, die reichen kulturellen Einblicke und die aufrichtige Auseinandersetzung des Autors mit dem Thema. Die Rezensenten loben Marsdens einzigartige Reise, auf der er die Geschichten der armenischen Diaspora aufdeckt und die Widerstandsfähigkeit des armenischen Volkes inmitten seiner vergangenen Tragödien hervorhebt. Der Schreibstil wird als fesselnd und zum Nachdenken anregend beschrieben und spiegelt das tiefe Einfühlungsvermögen und Verständnis des Autors wider.
Nachteile:Kritiker bemängeln, dass das Buch unzusammenhängend wirkt und es ihm an Tiefe bei der Erforschung der armenischen Identität mangelt; einige finden die Erzählung melodramatisch oder oberflächlich. Einige Rezensenten sind enttäuscht über die Unfähigkeit des Autors, die Komplexität der armenischen Geschichte vollständig zu vermitteln, was zu dem Eindruck führt, dass das Buch eher als ein breiter Überblick denn als eine tiefgründige Untersuchung dient. Einige erwähnen auch, dass Wiederholungen und eine übermäßig verschnörkelte Sprache die Gesamtwirkung beeinträchtigen.
(basierend auf 30 Leserbewertungen)
Crossing Place - A Journey Among the Armenians
Eine überarbeitete und aktualisierte Ausgabe des klassischen Reisebuchs von Philip Marsden, die anlässlich des hundertsten Jahrestags der Massaker an den Armeniern veröffentlicht wurde.
Nach jahrhundertelanger Bedeutung als Weltmacht hat Armenien im 20. Jahrhundert jedem Versuch widerstanden, es zu zerstören. Mit einem Namen, der sowohl an die düstere Antike als auch an die moderne Welt und ihre Spannungen erinnert, gründeten die Armenier eine Zivilisation und erlebten eine Diaspora, die viele der großen Ideen des Ostens nach Westeuropa brachte.
The Crossing Place ist Philip Marsdens fesselnder Bericht über seine bemerkenswerte Reise durch den Nahen Osten, Osteuropa und den Kaukasus auf der Suche nach dem Geheimnis eines der außergewöhnlichsten Völker der Welt.
Gefangen zwischen verfeindeten Imperien, zwischen sich bekriegenden Religionen und Ideologien - am Scheideweg der Geschichte - haben die Armenier trotz aller Widrigkeiten irgendwie überlebt. Dies ist ihre Geschichte - erzählt von einem der besten Reiseschriftsteller, die es heute gibt.