Bewertung:

Das Buch „Cull“ von Tanvir Bush ist eine satirische und zugleich erschreckende Darstellung eines zukünftigen Großbritanniens, in dem behinderte Menschen in einer Gesellschaft verfolgt werden, die von Ressentiments und politischer Apathie gegenüber Randgruppen geprägt ist. Während viele Leser die zum Nachdenken anregenden Themen, den scharfen Schreibstil und den Humor zu schätzen wissen, finden einige, dass es dem Buch an Fokus und kohärenter Charakterentwicklung fehlt.
Vorteile:⬤ Fesselnde und zum Nachdenken anregende Erzählung
⬤ wirksame Satire auf aktuelle gesellschaftliche Themen
⬤ gut geschrieben mit einer Mischung aus Humor und Brutalität
⬤ die Charaktere sind nachvollziehbar, insbesondere die Bindung zwischen der Protagonistin und ihrem Hund
⬤ dient als kritische Reflexion über Behindertenrechte und gesellschaftliche Einstellungen.
⬤ Einige Leser hatten Probleme mit der mangelnden Fokussierung der Erzählung und den häufigen Perspektivwechseln
⬤ bestimmte Dialoge wirkten unbeholfen und unrealistisch
⬤ der satirische Aspekt könnte eher als Übertreibung denn als Kommentar verstanden werden
⬤ nicht für alle Leser geeignet, vor allem nicht für diejenigen, die eine eher traditionelle Geschichte suchen.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
Eine scharfe und unverschämte Satire über die tödliche dunkle Seite der Diskriminierung Alex hat ein Problem.
Sie wird als arbeitsunfähige, arbeitslose Unterschicht eingestuft und hat es schwer, über die Runden zu kommen. Als sie bei ihrem Teilzeitjob bei der Lokalzeitung auf eine beunruhigende Verbindung zwischen dem Verschwinden mehrerer Obdachloser, dem neuen Pflege- und Schutzgesetz der Regierung und dem Grassybanks-Wohnheim für behinderte, ältere und schutzbedürftige Menschen stößt, weiß sie, dass sie Nachforschungen anstellen muss...
aber zu welchem Preis für sich selbst und ihren Blindenhund Chris.