Bewertung:

Die Rezensionen zu „Attic“ von Katherine Dunn zeigen ein gemischtes Bild. Sie heben den einzigartigen Stil der Autorin hervor und kritisieren gleichzeitig die Kohärenz und Struktur der Erzählung. Fans von Dunn schätzen ihren provokativen Schreibstil und die Erkundung der Charaktere, während andere das Buch als zusammenhanglos und schwer fassbar empfinden.
Vorteile:Einzigartiger Schreibstil, einnehmende Charakterporträts, lebendige Bilder und die Fähigkeit der Autorin, starke Emotionen zu wecken. Einige Leserinnen und Leser fühlten sich in die Erzählung eingetaucht und genossen den Strom des Bewusstseins.
Nachteile:Es mangelt an Kohärenz, Satzbau und Glaubwürdigkeit. Vielen fiel es schwer, sich auf das Buch einzulassen, und einige empfanden es als unzusammenhängendes und selbstverliebtes Durcheinander. Mehrere Leser waren enttäuscht, als sie es mit Dunns früheren Werken verglichen, insbesondere mit „Geek Love“.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
Attic
Dies ist der schlanke, beeindruckende Debütroman der gefeierten Autorin von Geek Love. Attic folgt einer jungen Frau namens Kay, die sich einer kultähnlichen Organisation angeschlossen hat, die in Kleinstädten Zeitschriftenabonnements verkauft.
Als Kay versucht, den ungedeckten Scheck eines Kunden einzulösen, landet sie im Gefängnis, und Dunns eindringliche Prosa gibt uns eine lebendige, bewusstseinserweiternde Darstellung des Raums, in dem sie festgehalten wird. Während Kay die anderen Insassen kennenlernt, bilden sich Allianzen und Rivalitäten, werden Erinnerungen wach, und das Leben verändert sich.
Attic basiert auf Katherine Dunns eigenen prägenden Erfahrungen beim Erwachsenwerden und wurde bei seiner Erstveröffentlichung 1970 von der Kritik gelobt. Heute ist es ein außergewöhnliches, unauslöschliches Werk einer unserer berühmtesten Schriftstellerinnen.