Bewertung:

In den Rezensionen wird heftige Kritik an dem Buch geäußert: Es sei mehr Fiktion als Memoiren, enthalte Ungenauigkeiten und sei zu einfach geschrieben. Die Rezensenten sind der Meinung, dass die Autorin die Wahrheit über ihre Kindheitserlebnisse und Beziehungen verzerrt, und sie vermuten, dass das Buch eher emotionale Probleme als echte Erinnerungen widerspiegelt.
Vorteile:Der Autorin gebührt Anerkennung für die Mühe, ein Buch zu schreiben, und als fiktives Werk könnte es Kinder ansprechen.
Nachteile:Das Buch wird wegen sachlicher Ungenauigkeiten, vereinfachtem Vokabular, sich wiederholendem Inhalt und schlechtem Schreibstil kritisiert. Die Rezensenten empfehlen der Autorin, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen und die Beweggründe derjenigen zu hinterfragen, die das Buch befürwortet haben.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Daddy, Where Are You!
In diesem Buch geht es um das frühe Leben von Michele E. Sweeney und die Jahre, in denen sie als junges Mädchen versuchte, sich in einer dunklen Welt mit viel Schmerz und Herzschmerz durchzuschlagen.
Inmitten all dessen versuchte sie immer noch, das gute Mädchen zu sein, das sie sein wollte. Von ihrer Geburt bis zu ihrem 17. Lebensjahr hatte sie bereits eine Menge Enttäuschungen und Verletzungen erlebt, über die sie keine Kontrolle hatte.
Alles, was sie tat, war hierher zu kommen.
Da Michele nicht darum gebeten hatte, hier geboren zu werden, stellte sie sich manchmal die Fragen: "Warum wurde ich überhaupt geboren, um so behandelt zu werden? Warum muss ich mich mit einer solchen Familie einlassen? Und wie kann ich die Frau werden, die ich sein muss, wenn es so aussieht, als ob meine ganze Familie mich als das schwarze Schaf sieht? "Auf diese Fragen gibt es keine wirklichen Antworten, sie weiß nur, dass sie für eine solche Zeit wie diese geboren wurde und dass sie versuchen wird, das Beste daraus zu machen, denn sie ist stark und sehr mutig. Außerdem ist sie wunderschön, zumindest hört sie das immer wieder von allen gesagt.
Michele weiß, dass sie eine Kämpferin ist und weiß, wie sie ihren Mund aufmachen muss, um den Leuten zu vermitteln, was sie sagen will. Sie kann es schaffen, und sie ist fest entschlossen, es zu tun. Sie hat ihren älteren Bruder, um den sie sich sehr gut kümmert.
Was soll's, wenn er nicht so gut reden kann, sie versteht ihn und niemand wird sich je mit ihm anlegen, solange sie seine Schwester ist. Die beiden sind alles, was sie haben, und Michele wird diejenige sein, die alles in Ordnung bringt. Was soll's, wenn ihre Eltern sie nicht wollen, sie haben einander, und das ist alles, was zählt.