Bewertung:

Das Buch ist ein fesselnder und ehrlicher Bericht über die Erfahrungen, die Oberst Stuart Tootal als Kommandeur des Fallschirmjägerregiments während des Einsatzes in Afghanistan im Jahr 2006 gemacht hat. Es beleuchtet die Herausforderungen, denen sich die Truppen stellen mussten, den politischen Kontext und die persönlichen Opfer, die der Militärdienst mit sich bringt. Die Erzählung basiert auf echten Emotionen und detaillierten Beschreibungen, die den Zusammenhalt unter den Soldaten und die harte Realität des Kampfes verdeutlichen.
Vorteile:⬤ Detaillierter und fesselnder Bericht aus erster Hand
⬤ starke emotionale Erzählung
⬤ gibt Einblick in die militärische Führung und den Druck, dem sie ausgesetzt ist
⬤ fängt die Kameradschaft und die Opfer der Soldaten wirkungsvoll ein
⬤ hebt die politischen Unzulänglichkeiten und die Probleme bei der Unterstützung der Streitkräfte hervor
⬤ gut geschrieben und zugänglich für militärische und zivile Leser.
⬤ Einige Aktionen werden aus zweiter Hand erzählt, was die Unmittelbarkeit der Erfahrung beeinträchtigen kann
⬤ die Kritik an den bürokratischen und politischen Aspekten kann für Leser, die sich weniger für diese Elemente interessieren, überwältigend wirken
⬤ die gelegentliche Tendenz, sich stark auf politische Frustrationen zu konzentrieren, könnte nicht alle Leser ansprechen.
(basierend auf 97 Leserbewertungen)
Danger Close - The True Story of Helmand from the Leader of 3 PARA
Colonel Stuart Tootal ist der erste hochrangige Kommandeur, der einen Bericht über die Kämpfe in Afghanistan vorlegt.
Danger Close ist eine schonungslose Darstellung des unerbittlichen Konflikts und fängt das Wesen des Kampfes, die damit verbundenen Risiken und die Folgen ein. 3 PARA war 2006 die erste Einheit in Helmand.
Im Rahmen einer Friedensmission wurde sie in Kampfhandlungen verwickelt, wie sie die britische Armee seit dem Ende des Koreakriegs nicht mehr erlebt hat. Die 3 PARA war unterbesetzt und litt unter Ausrüstungsmangel, aber sie kämpfte verbissen, um den Durchbruch im Kampf zu schaffen. Zahlreiche Tapferkeitsauszeichnungen wurden verliehen, aber sie waren nicht umsonst.
Nach seiner Rückkehr aus Afghanistan kämpfte Tootal für eine angemessene Behandlung seiner Verwundeten, und aus Frustration über die Behandlung seiner Soldaten durch die Regierung trat er aus der Armee aus. Dies ist ein dramatischer und oft bewegender Einblick in die Führung von Soldaten und in das harte Ende des Krieges.