Bewertung:

Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über Daniel Morgan, eine bedeutende, aber unterschätzte Figur im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Es beschreibt detailliert sein Leben, seine militärischen Strategien und seine entscheidenden Siege, insbesondere in der Schlacht von Cowpens. Das Buch ist zwar gut recherchiert und fesselnd, doch einige Rezensenten bemängelten seine Kürze und wünschten sich eine eingehendere Analyse oder mehr Details zu bestimmten Aspekten von Morgans Leben und dem Krieg selbst.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene und fesselnde Erzählung.
⬤ Gründliche Recherche mit guter Verwendung von Primärquellen.
⬤ Hebt die Bedeutung von Daniel Morgan für die amerikanische Geschichte und Militärstrategie hervor.
⬤ Bietet Einblicke in sein taktisches Genie und seine persönliche Tapferkeit.
⬤ Weckt das Interesse an einem weniger bekannten, aber wichtigen Helden des Revolutionskriegs.
⬤ Einige Rezensenten empfanden das Buch als kurz und wenig detailliert, insbesondere in Bezug auf Morgans frühe Jahre und bestimmte Kriegsereignisse.
⬤ Einige fanden, dass es der Analyse an Tiefe mangelt, und wünschten sich eine stärkere Erforschung der Auswirkungen von Morgans Handlungen.
⬤ Der Schreibstil wird von einigen als etwas trocken für den Durchschnittsleser beschrieben.
(basierend auf 51 Leserbewertungen)
Daniel Morgan: Revolutionary Rifleman
In den weiten Entfernungen und dem unwegsamen Gelände des Revolutionskriegs waren die Taktiken, die Daniel Morgan im Indianerkampf gelernt hatte - die dünne Scharmützellinie, die Betonung der individuellen Treffsicherheit, die Beweglichkeit im Nahkampf - ein wichtiges Element für seinen Erfolg als Befehlshaber.
Er verband diesen Erfolg auf dem Schlachtfeld mit einer tiefen Hingabe an die Soldaten, die unter ihm dienten. In einem Konflikt, in dem es viele lebendige Persönlichkeiten gab, war Morgan eine der schillerndsten.
Er war ungebildet, unkultiviert und streitsüchtig, aber er verband den Einfallsreichtum eines Grenzgängers mit einem angeborenen Talent als Taktiker und Anführer. Sein Aufstieg aus bescheidenen Verhältnissen ist ein eindrucksvolles Zeugnis für den demokratischen Geist des neuen Amerika.