
Daniel Patrick Moynihan: A Portrait in Letters of an American Visionary
Als Daniel Patrick Moynihan 2003 starb, beschrieb ihn der Economist als "einen Philosophen-Politiker-Diplomaten, der zwei Jahrhunderte früher nicht fehl am Platz unter den Gründervätern gewesen wäre". Obwohl Moynihan nie eine Autobiografie geschrieben hat, war er ein begabter Autor und umfangreicher Korrespondent. In dieser Auswahl aus seinen Briefen hat Steven Weisman ein lebendiges Porträt von Moynihans Leben in den eigenen Worten des Senators zusammengestellt.
Vor seiner vierten Amtszeit als Senator von New York bekleidete Moynihan Schlüsselpositionen unter den Präsidenten Kennedy, Johnson, Nixon und Ford. Seine Briefe bieten einen außergewöhnlichen Einblick in bestimmte Momente der Geschichte, von seinen Gefühlen des Verlusts bei der Ermordung von JFK über seine leidenschaftlichen Bitten an Nixon, Vietnam nicht zu einem Nixon-Krieg zu machen, bis hin zu seinen Frustrationen über die Gesundheits- und Sozialreform während der Clinton-Ära.
Dieses Buch zeigt die ungezügelte Bandbreite von Moynihans Intellekt und Interessen, seine Wertschätzung für seine Wähler, seinen berühmten Witz und seine Herzlichkeit selbst für diejenigen, mit denen er zutiefst uneins war. Seine Veröffentlichung ist ein bedeutendes literarisches Ereignis.