Bewertung:

Das Buch ist eine detaillierte Analyse der Filmmusik von Danny Elfman, die sich vor allem auf seine Arbeit bei „Batman“ konzentriert. Die Rezensenten schätzen die ausführlichen Informationen über Elfmans Hintergrund und sein künstlerisches Schaffen, was es zu einer lohnenden Lektüre für Fans macht. Viele äußern jedoch ihre Enttäuschung darüber, dass es nur wenige Beispiele für Filmmusik gibt, was ein tieferes Verständnis seiner Kompositionstechniken behindert.
Vorteile:⬤ Ausgezeichnete Analyse von Elfmans Partitur
⬤ informativ und detailliert
⬤ großartig für Fans
⬤ hebt Elfmans komplettes künstlerisches Schaffen über „Batman“ hinaus hervor
⬤ gründliche Erforschung des Kontextes und der Bedeutung der Partitur.
⬤ Keine ausreichenden Partiturbeispiele für die Analyse
⬤ begrenzter musikalischer Inhalt (nur etwa 30 Takte)
⬤ nicht für Gelegenheitsleser geeignet, da der Inhalt komplex und auf einem höheren akademischen Niveau ist.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Danny Elfman's Batman: A Film Score Guide
Danny Elfman gilt als eine der erfolgreichsten, interessantesten und innovativsten Persönlichkeiten der jüngeren Filmmusikkomposition. In den späten 1980er Jahren wurde er durch seine Zusammenarbeit mit Tim Burton bei seinen Filmen wie Pee-Wee's Big Adventure (1985), Beetlejuice (1988), Batman (1989), Edward Scissorhands (1990), The Nightmare before Christmas (1993) und Sleepy Hollow (1999) bekannt. Darüber hinaus hat Elfman Musik für mehr als 40 weitere Filme komponiert, darunter Somersby (1993), Dolores Claibourne (1995), Good Will Hunting (1997), Men in Black (1997) und Spiderman (2002).
Beetlejuice war der erste kommerzielle Erfolg der Zusammenarbeit, aber Batman war der Film, der Tim Burtons Ankunft als wichtige Figur in der Hollywood-Filmregie markierte und Danny Elfman als Filmmusikkomponist etablierte, insbesondere in Bezug auf das Action- und Fantasy-Genre. Die Filmmusik zu Batman wurde 1989 mit einem Grammy ausgezeichnet und ist ein herausragendes Beispiel für die Zusammenarbeit mit Burton und ein bewundernswerter Beweis für seine besonderen Talente und seine unverwechselbare kompositorische Stimme. Sie zeigt insbesondere die charakteristische "Dunkelheit" seiner Orchestrierung in diesem Genre und die Mittel, die er einsetzt, um aus einer oft relativ geringen Menge an musikalischem Material, in diesem Fall dem berühmten Batman-Thema, eine abendfüllende Filmmusik zu schaffen.
Dieses Buch untersucht Elfmans Vertonungstechnik und bietet eine detaillierte Analyse und einen Kommentar zur Batman-Musik. Der Film wird im Kontext seiner Comic-Ursprünge und des Fantasy-Action-Genres erörtert, wobei er und seine Filmmusik mit den Äquivalenten aus den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren wie Star Wars und Superman verglichen werden, und es wird aufgezeigt, wie Burton und Elfman gemeinsam die filmische Vorstellung von einem Superhelden veränderten. Das Buch erforscht auch Elfmans musikalischen Hintergrund, seine Stellung in der Filmmusikindustrie und die Kontroverse, die nach der Veröffentlichung von B entstand.