
Dante and Petrarch in the Garden of Language
In Dantes Paradiso spricht der erste Gartenbewohner, Adam, von der Sprache, die er „benutzte und formte“ (Par. XXVI, 114), und bekräftigt den eher instabilen, aber dennoch formbaren Charakter der Volkssprache, die sowohl an die natürliche Variation als auch an das Vergnügen gebunden ist.
Dieses Buch untersucht die Art und Weise, wie der Garten und die Sprache in den Werken von Dante und Petrarca miteinander verwoben sind. Es wird untersucht, welche Art von Sprache diese Autoren, insbesondere in ihrer volkstümlichen Poesie, verwendet und geformt haben und wie ihre Interpretationen von Eden mit ihrem breiteren Denken über Sprache und Begehren und die Beziehung zwischen Poesie und Vergnügen interagieren. Ihre Erfahrungen als Lyriker werden als entscheidend für ihre Vorstellung vom sprechenden und begehrenden Körper und von der Art und Weise dargestellt, wie Sprache (sinnliches) Vergnügen beeinflussen und sogar erzeugen kann, was eine auf Gott ausgerichtete Sicht von Liebe und Schöpfung verkompliziert und bereichert.
Durch die vergleichende Lektüre ausgewählter Texte von Dante und Petrarca in der Volkssprache und im Lateinischen untersucht das Buch die besondere Sichtweise der Dichter auf diese Themen und ihre Antworten auf Fragen wie: Warum spricht der Mensch? Zu welchem Zweck? Welche Form nehmen ihre Äußerungen und damit ihre Wünsche an? Und welche Sprache sollte man verwenden, um Gedichte zu schreiben? Francesca Southerden ist außerordentliche Professorin für mittelalterliches Italienisch am Somerville College in Oxford.