
Dante's Gluttons: Food and Society from the Convivio to the Comedy
Dantes Vielfraße: Essen und Gesellschaft vom Convivio bis zur Komödie erforscht, wie der mittelalterliche italienische Dichter Dante Alighieri (1265-1321) Essen nutzt, um die sozialen, politischen und kulturellen Werte seiner Zeit auszudrücken und zu beeinflussen.
Durch die Kombination von mittelalterlicher Geschichte, Lebensmittelkunde und Literaturkritik historisiert Dante's Gluttons das Essen und Trinken bei Dante, beginnend mit seinen frühesten gesammelten Gedichten und endend mit seinem Hauptwerk. Für Dante ist der Verzehr von Lebensmitteln keine Frivolität, sondern ein zentraler Bestandteil des Lebens, und Völlerei ist eine Vernachlässigung der bürgerlichen und geistigen Verantwortung und eine Gefahr sowohl für den individuellen Körper und die Seele als auch für das größere Kollektiv.
Dieses Buch zeigt, wie einer der bedeutendsten Autoren der Welt die Intimität und Universalität des Essens als Prüfstein nutzt und eine Gemeinschaft schmiedet, die durch eine gastronomische Sprache verbunden ist, die in der zutiefst menschlichen Beziehung zu materiellen Lebensmitteln wurzelt.