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Dante's Two Beloveds: Ethics and Erotics in the divine Comedy""
Durch die erneute Untersuchung von Schlüsselpassagen in Dantes Werk im Lichte der entscheidenden Frage der moralischen Wahl bietet dieses Buch einen neuen thematischen Rahmen für die Interpretation der Göttlichen Komödie.
Olivia Holmes zeigt, wie Dante die Beziehung zwischen dem Menschlichen und dem Göttlichen als eine erotische Wahl zwischen zwei attraktiven Frauen - Beatrice und der „anderen Frau“ - artikuliert. Holmes untersucht die Traditionen und Archetypen, die zur Entstehung von Dantes zwei Geliebten beigetragen haben, und zeigt, wie Dante diese Paradigmen in seinem Gedicht brillant überlagert und kombiniert hat.
Auf diese Weise hat er die beiden Frauen nicht nur als gegensätzliche Verdichtungen scheinbar gegensätzlicher kultureller Traditionen, sondern auch als komplementäre Versionen derselben neu erfunden. Diese visionäre Einsicht wirft ein neues Licht auf Dantes Werk und auf das wesentliche Paradoxon im Herzen des Gedichts: die unverhohlene Erotik von Dantes Abkehr vom Irdischen zugunsten des Göttlichen.