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Darlinghissima: Letters to a Friend
Janet Flanners Briefe aus Paris, die sie unter dem Pseudonym Genet für den New Yorker schrieb, wurden über einen Zeitraum von fünfzig Jahren, der kurz nach der Gründung des Magazins begann und bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 1975 andauerte, viel gelesen.
Ihre scharfen, eleganten und maßgeblichen Beobachtungen des kulturellen, sozialen und politischen Lebens in Europa machten sie zu einer der angesehensten Journalistinnen ihrer Zeit. Durch die Hunderte von Briefen, die sie an ihre enge Freundin Natalia Danesi Murray schrieb, wird der witzige und zärtliche Geist, der hinter ihrem unpersönlichen Stil für den New Yorker steht, in der Korrespondenz zwischen zwei Frauen aus zwei verschiedenen Kulturen, die auf zwei Kontinenten leben und sich doch gegenseitig völlig zugetan sind, deutlich.
Die Aufzeichnung dieser außergewöhnlichen Freundschaft wurde durch die bewegende Erzählung von Frau Murray über ihr gemeinsames und getrenntes Leben erweitert und enthüllt eine begabte, liebevolle und edle Persönlichkeit, die ein unauslöschliches Bild einer faszinierenden Epoche hinterließ.