Bewertung:

In den Rezensionen wird „The African Lookbook“ von Catherine E. McKinley sehr gelobt. Hervorgehoben werden die schöne Gestaltung, der informative Inhalt und die wichtige Darstellung der afrikanischen Mode und Kultur. Die Leser finden es optisch ansprechend und lehrreich, was es zu einer wertvollen Ergänzung für jede Bibliothek macht. Einige Kritiken verweisen jedoch auf Probleme der Fetischisierung und Spekulationen über die Darstellung der Personen auf den Fotos.
Vorteile:Wunderschön gestaltete, informative Fotosammlung, lehrreiche Informationen über afrikanische Kulturen, respektvolle Würdigung der Frauenmode, aussagekräftige Darstellung von Geschichte und sozialen Themen, fesselnde und fröhliche Bildsprache.
Nachteile:Mögliche Fetischisierung und Spekulation bei der Darstellung von Themen, Bedenken hinsichtlich des Blicks und der Darstellung in der Fotografie.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
The African Lookbook: A Visual History of 100 Years of African Women
Gewinner des African Photobook of the Year Award.
Eine Wahl zum herausragenden Titel des Jahres.
Ein USA Today Must-Read für den Black History Month.
Ein NPR Goats and Soda Editors' Pick.
Ein BookRiot Favorite Nonfiction Book of the Year.
Eine noch nie dagewesene visuelle Geschichte afrikanischer Frauen, erzählt in eindrucksvollen und subversiven historischen Fotografien - mit einer Einführung von Edwidge Danticat und einem Vorwort von Jacqueline Woodson.
Die meisten von uns sind mit Bildern afrikanischer Frauen aufgewachsen, die rein anthropologisch waren - glänzende Darstellungen von Exotika, in denen die tiefere Persönlichkeit verborgen zu sein schien. Oder sie waren Chroniken von Krieg und Armut - "Armutspornos". Die Kuratorin Catherine E. McKinley stützt sich auf ihre umfangreiche Sammlung historischer und zeitgenössischer Fotos, um eine visuelle Geschichte zu präsentieren, die sich über einen Zeitraum von hundert Jahren (1870-1970) erstreckt und zu den frühesten Fotografien des Kontinents zählt. Diese Bilder erzählen eine andere Geschichte der afrikanischen Frauen: wie kosmopolitisch und modern sie in ihrem Stil sind; wie sie in der Lage waren, die Werkzeuge der kolonialen Unterdrückung zurückzufordern, die ihre Selbständigkeit und ihren Lebensunterhalt bedrohten.
Mit Werken berühmter afrikanischer Meister, legendärer afrikanischer Ateliers und anonymer Künstler fängt The African Lookbook die Würde, Verspieltheit, Strenge, Erhabenheit und Fantasie afrikanischer Frauen über Jahrhunderte hinweg ein. McKinley zeigt auch Fotos von Europäern - vor allem eindrucksvolle Aktfotos -, die die Beziehungen zwischen weißen Männern und schwarzen Frauen offenlegen, die bestenfalls ein gravierendes Machtungleichgewicht aufweisen. Es ist eine bittersüße Wahrheit, dass es bei Ausbeutung auch tiefgreifenden Widerstand geben kann, der auf unerwartete Weise zum Ausdruck kommt - und sei es nur durch den Blick zurück. Diese Fotos erzählen die Geschichte, wie die Nähmaschine und die Kamera zu mächtigen Werkzeugen für die Selbstdarstellung der Frauen wurden und eine wahrhaft glorreiche Darstellung der alltäglichen Schönheit enthüllen.