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The Airborne Forces Experimental Establishment: The Development of British Airborne Technology 1940-1950
Die Entwicklung der britischen Luftlandekriegsführung kann nicht in vollem Umfang gewürdigt werden, ohne auf die technologische Entwicklung einzugehen, die erforderlich war, um die in der Doktrin und dem Konzept enthaltenen Details in die operative Realität umzusetzen. Airborne Forces Experimental Establishment ist eine detaillierte Untersuchung der britischen technologischen Investitionen in eine Luftlandefähigkeit und analysiert, ob die neue Technologie vertretbar oder sogar vollständig realisierbar war.
Das Buch kombiniert die Details der ursprünglichen politischen Dokumentation für die luftgestützte Kriegsführung mit den nachfolgenden technologischen Untersuchungen, um festzustellen, ob ein ausreichender strategischer Bedarf nachgewiesen wurde und wie sich die Politik auf das Forschungsprogramm auswirkte. Ohne klare Forschungsparameter konnten technologische Investitionen keine maximale Effizienz und damit militärische Effektivität erreichen. Die Zuteilung von Ressourcen war ein entscheidender Faktor bei der technologischen Entwicklung, und die Tatsache, dass die Eignung und Verfügbarkeit von Flugzeugen während des gesamten Krieges ungeklärt blieb, deutet darauf hin, dass die Entwicklung von Luftlandetruppen für die Briten eine weitaus geringere strategische Priorität darstellte, als bisher angenommen wurde.
Trotz der Gründung einer speziellen Forschungseinrichtung im Jahr 1942 (Airborne Forces Experimental Establishment) und der Entwicklung von Spezialgeräten wie dem Sturmgleiter verfügten die Briten letztlich nicht über die für einen groß angelegten Einsatz von Luftlandetruppen erforderlichen materiellen Ressourcen. Die Analyse der Technologie hat ergeben, dass die Entwicklung der Luftlandekriegsführung ebenso sehr der psychologischen Kriegsführung und der Moral der Briten diente wie den offensiven Operationen.