
Ancient Greece and American Conservatism: Classical Influence on the Modern Right
Die US-Konservativen haben sich wiederholt auf das klassische Griechenland berufen, um sich inspirieren zu lassen und rhetorische Kraft zu gewinnen.
In den 1950er Jahren nutzten sie Platon, um den moralischen Absolutismus zu verteidigen, in den 1960er Jahren war es Aristoteles, um eine eindeutig konservative Sozialwissenschaft zu entwickeln, und in den 1990er Jahren half Thukydides, eine selbstbewusstere Außenpolitik zu rechtfertigen. Indem er dieses Phänomen nachzeichnet und diese und verschiedene andere Beispiele für Selektivität, Subversion und Anpassung in ihrem breiteren sozialen und politischen Kontext analysiert, nutzt John Bloxham das klassische Denken als Prisma, durch das er konkurrierende Strömungen im amerikanischen Konservatismus untersucht.
Von den frühen Jahren des Kalten Krieges bis zur Invasion des Irak im Jahr 2003 beleuchtet Bloxham die tiefe Auseinandersetzung der Konservativen mit Griechenland, die einzigartige Flexibilität der griechischen Ideen und die vielfältigen und unterschiedlichen Wege, auf denen das griechische Denken den Konservatismus gestärkt und belebt hat. Dieses innovative Werk der Rezeptionsforschung bietet ein umfassenderes Verständnis der amerikanischen Rechten und ist eine wichtige Lektüre für Klassizisten, moderne US-Historiker und Politikwissenschaftler gleichermaßen.