Bewertung:

The Mountain People von Colin Turnbull ist ein fesselnder und kontroverser Bericht über den Überlebenskampf des Ik-Stammes inmitten eines schweren gesellschaftlichen Zusammenbruchs. Er untersucht Themen wie die menschliche Natur, die Zerbrechlichkeit sozialer Bindungen und die Auswirkungen von Kolonialismus und Ressourcenmanagement. Während viele Leser das Buch aufschlussreich und für das Verständnis der Anthropologie unerlässlich finden, gibt es Kritik an der Genauigkeit von Turnbulls Beobachtungen und Interpretationen der Ik-Kultur.
Vorteile:⬤ Eine tiefgründige, zum Nachdenken anregende Erzählung über die menschliche Natur und den Zusammenbruch der Gesellschaft.
⬤ Bietet Einblicke in die Auswirkungen von Umweltkatastrophen und Kolonialpolitik auf Stammesgesellschaften.
⬤ Fesselt den Leser durch seine emotionale und ernüchternde Darstellung von Überleben und Moral.
⬤ Wertvoll für Anthropologen und Naturschützer, da es ethische Überlegungen zum Erhalt der Kultur liefert.
⬤ Kritisiert wird die ungenaue Darstellung der Ik-Kultur und der Verhaltensweisen, insbesondere während der Hungersnot.
⬤ Manche behaupten, Turnbulls Voreingenommenheit führe zu einer falschen Darstellung der Ik.
⬤ Die Empfehlungen, die Turnbull am Ende des Buches macht, werden als extrem und drakonisch angesehen.
⬤ Mehrere Leser sind der Meinung, dass das Buch negative Stereotypen über die Ik aufrechterhält, die sich nachhaltig negativ auf ihren Ruf ausgewirkt haben.
(basierend auf 41 Leserbewertungen)
Mountain People
In The Mountain People beschreibt Colin M.
Turnbull die Entmenschlichung der Ik, afrikanischer Stammesangehöriger, die in weniger als drei Generationen von einstmals wohlhabenden Jägern zu versprengten Gruppen feindseliger, hungernder Menschen verkommen sind, deren einziges Ziel das eigene Überleben ist. Traurig, beunruhigend und wortgewandt geschrieben, ist The Mountain People eine bewegende Meditation über die menschliche Natur, unsere Fähigkeit zum Guten und die Zerbrechlichkeit der menschlichen Gesellschaft.