
The Best of Mary Diana Dods: Collected Works from an Author Ahead of Their Time
Tauchen Sie ein in die Werke und Geheimnisse einer LGBTQ+-Autorin, die Historiker auch über 200 Jahre später noch zu enträtseln versuchen.
Bisher nur als stilles, aber intelligentes Mauerblümchen und Freundin der berühmten Autorin Mary Shelley bekannt, ist Mary Diana Dods alles andere als eine gewöhnliche Grafentochter aus dem Jahr 1700.
Ihr ganzes Leben lang lebten sie unter drei Identitäten. Die erste war ihr Geburtsname, Mary Diana Dods. Aufgrund der negativen Einstellung gegenüber weiblichen Autoren in dieser Zeit nahmen sie das Pseudonym David Lyndsay an, unter dem sie die meisten ihrer Werke veröffentlichten. Besonders faszinierend ist, dass sie für den letzten Teil ihres Lebens eine zusätzliche männliche Identität als Gelehrter und Diplomat, Walter Sholto Douglas, annahmen.
Bis zu den Nachforschungen der Mary-Shelley-Expertin Betty T. Bennett im Jahr 1991 glaubte man, dass es sich bei Dods, Lyndsay und Sholto Douglas um verschiedene Personen handelte. Durch die Untersuchung einer Reihe von Briefen an Shelley entdeckte Bennett, dass alle Korrespondenten ein und dieselbe Person waren. Seit dieser Untersuchung arbeiten Historiker unermüdlich daran, die Wahrheit über das Leben dieses bahnbrechenden Autors aufzudecken, den die Gesellschaft vergessen hat.
Zum ersten Mal werden David Lyndsays Märchensammlung von 1825, Tales of the Wild and the Wonderful, und ihre hochgelobten Fantasy-Arbeiten für Blackwood's Magazine in einem Kompendium unter ihrem Geburtsnamen Mary Diana Dods veröffentlicht.