Bewertung:

Dieses Buch bietet einen detaillierten und fesselnden Bericht über den Weg der Cleveland Indians von einem kämpfenden Team zu den World Series Champions während der Saison 1920 und hebt dabei bedeutende historische Ereignisse und individuelle Leistungen hervor.
Vorteile:Das gut recherchierte und akribisch geschriebene Buch erweckt die Spieler und Persönlichkeiten dieser Ära zum Leben, gibt Einblicke in den historischen Kontext des Teams und umfasst dramatische Ereignisse wie den tragischen Tod von Ray Chapman. Das Buch richtet sich sowohl an eingefleischte Fans als auch an Neulinge in der Baseballgeschichte.
Nachteile:Einige Leser werden die Konzentration auf finanzielle Aspekte und den detaillierten historischen Kontext vielleicht weniger ansprechend finden, wenn sie eine leichtere oder mehr auf Action ausgerichtete Erzählung bevorzugen.
(basierend auf 13 Leserbewertungen)
The Best They Could Be: How the Cleveland Indians became the Kings of Baseball, 1916-1920
Seit den Anfängen des professionellen Baseballs haben sich nur wenige Teams über Jahre der Mittelmäßigkeit erhoben, nur um dann zu erleben, wie ihr Glück durch Krieg und Tragödien unterbrochen wurde. Und noch weniger Teams haben sich danach wieder aufgerappelt und die World Series gewonnen.
Jahrhunderts brachten die Cleveland Indians den Weltmeistertitel auf spektakuläre Weise in ihre Stadt voller leidenschaftlicher Fans, was bis heute nicht wiederholt werden konnte. The Best They Could Be rekapituliert die fesselnde Geschichte der Spieler und des Teambesitzers, die diese stolze, aber angeschlagene Mannschaft wieder aufleben ließen. Obwohl der Cleveland-Baseballclub seit den späten 1860er Jahren ein aktiver Teil des Profibaseballs und Gründungsmitglied der American League war, stand das Team 1915 kurz vor dem Zusammenbruch.
In diese niedergeschlagene Atmosphäre hinein kam der neue Besitzer James C. Dunn, der zwar keine Baseballerfahrung hatte, aber dennoch über den nötigen Geschäftssinn verfügte, um seinen Klub an die Spitze zu bringen, indem er den Superstar Center Fielder Tris Speaker, Larry Gardner und andere großartige Spieler erwarb.
Doch während des Aufstiegs der Franchise wurde der Baseball durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs unterbrochen. Dann, 1920, als die Indians die Meisterschaft anführten, starb Shortstop Ray Chapman, nachdem ihm ein Wurf den Schädel gebrochen hatte. Die große Trauer von Teamkollegen und Fans machte die Indians entschlossener denn je, sich an die Spitze zu kämpfen.
Scott H. Longerts unterhaltsame und ergreifende Erzählung zeichnet den Aufstieg, den Fall und die Wiedergeburt eines der beliebtesten Baseballteams Amerikas nach.