Bewertung:

Das Buch ist eine Zusammenstellung von Aufsätzen aus dem Jahr 2015, in denen verschiedene nachrichtendienstliche Bemühungen verschiedener Nationen analysiert werden, insbesondere während des Kalten Krieges und in jüngeren Konflikten. Es bietet einen leicht zugänglichen Einblick in die Komplexität und die Herausforderungen der nachrichtendienstlichen Analyse, mit gemischten Eindrücken in Bezug auf den Schreibstil und das Niveau des Engagements.
Vorteile:Das Buch bietet einen kompakten Überblick über die modernen nachrichtendienstlichen Herausforderungen und enthält eine Vielzahl interessanter Fallstudien, insbesondere zu Pakistan und der ehemaligen Sowjetunion. Es hebt den Einfluss der politischen Führung auf die Effektivität der Nachrichtendienste hervor und ist für Studenten der Nachrichtendienste zu empfehlen.
Nachteile:Einige Kapitel werden als langweilig und wenig spannend empfunden, was die allgemeine Beschäftigung mit dem Material beeinträchtigt. Der Schreibstil wurde als nicht fesselnd kritisiert, was dem Leseerlebnis abträglich ist.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Image of the Enemy: Intelligence Analysis of Adversaries Since 1945
Nachrichtendienste geben enorme Summen aus, um riesige Mengen an nationalen Sicherheitsdaten für ihre politischen Entscheidungsträger zu sammeln und zu analysieren.
Wie gut werden diese Informationen analysiert, wie oft werden sie von den politischen Entscheidungsträgern genutzt, und haben sie einen positiven oder negativen Einfluss auf die Entscheidungsfindung? Anhand von freigegebenen Dokumenten, Interviews mit Geheimdienstveteranen und politischen Entscheidungsträgern sowie anderen Quellen untersucht The Image of the Enemy, wie sieben Länder nachrichtendienstliche Erkenntnisse analysierten und nutzten, um ihr Verständnis des Hauptgegners zu prägen. Zu den Fällen in diesem Buch gehören die Analyse der Sowjetunion über die Vereinigten Staaten (und umgekehrt), die Analyse der DDR über Westdeutschland (und umgekehrt), der britische Geheimdienst in den Anfangsjahren der Unruhen in Nordirland, der israelische Geheimdienst über die Palästinenser, der pakistanische Geheimdienst über Indien und der US-Geheimdienst über islamistische Terroristen.
Diese Rivalitäten bieten den Wissenschaftlern reichhaltige Fallstudien und den heutigen Analysten und politischen Entscheidungsträgern die Möglichkeit, die Erfolge und Misserfolge der Geheimdienstanalyse in der Vergangenheit und die besten Wege zur Unterstützung der politischen Entscheidungsträger durch Informationen genau zu bewerten. Anhand dieser Lehren aus der Vergangenheit können sie die Analyse aktueller Gegner und künftiger Bedrohungen verbessern.