
Roars from the Mountain: Colonial Management of the 1951 Volcanic Disaster at Mount Lamington
Am 21. Januar 1951 brach der Mount Lamington in einer heftigen Eruption aus, die Tausende von Orokaiva tötete, Dörfer verwüstete und die Infrastruktur zerstörte.
Generationen von Orokaiva hatten auf den reichen vulkanischen Böden des Mount Lamington gelebt und waren sich der tödlichen vulkanischen Gefahr, die unter ihnen schlummerte, offenbar nicht bewusst. Auch die Europäer, die zum Zeitpunkt des Ausbruchs das Territorium von Papua und Neuguinea verwalteten, waren sich nicht bewusst, wie sie die zunehmenden vulkanischen Unruhen auf dem Berg in den Tagen vor der Katastrophe deuten sollten.
Roars from the Mountain versucht zu klären, warum so viele Menschen am Mount Lamington starben, indem es die große Menge an veröffentlichten und unveröffentlichten Aufzeichnungen untersucht, die über die Katastrophe von 1951 verfügbar sind. Zu den Informationsquellen gehören auch die Ergebnisse von Interviews mit Überlebenden und mit Menschen, die an den Hilfs-, Erholungs- und Gedenkphasen dieser Katastrophe beteiligt waren, die bis heute als eine der größten Naturkatastrophen Australiens gilt.