Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende Erforschung der zeremoniellen Magie und liefert wertvolle Einblicke und eine Fülle von Informationen aus verschiedenen Grimoires. Es wird jedoch für seine Länge, manchmal trockene Prosa und mögliche Ungenauigkeiten in Übersetzungen und Kontext bemängelt. Die Leser schätzen die Tiefe des Buches, warnen aber davor, dass es für Anfänger nicht geeignet ist.
Vorteile:⬤ Großartige Einblicke in zeremonielle Magie
⬤ umfassende Informationsquelle
⬤ enthält Auszüge und Analysen verschiedener Grimoires
⬤ gut für ernsthafte traditionelle Magier
⬤ gut recherchiert mit historischem Kontext
⬤ hochwertige Illustrationen und Hardcover-Einband.
⬤ Langatmige und trockene Lektüre
⬤ einige Ungenauigkeiten und mangelnde Zuverlässigkeit der Übersetzungen
⬤ es fehlt ein kritischer Apparat wie Bibliographien oder Indizes
⬤ mehrere Leser berichteten über fehlende Seiten oder schlechte Druckqualität
⬤ einige fanden die Haltung des Autors abweisend.
(basierend auf 19 Leserbewertungen)
The Book of Ceremonial Magic
Arthur Edward Waite schreibt The Book of Ceremonial Magic als eine neuere und genauere Ausgabe seines früheren Titels The Book of Black Magic and of Pacts aus dem Jahr 1898. Da die meisten antiken Texte der magischen Literatur selten und schwer zu bekommen sind, ist es für moderne Gelehrte sehr schwierig, sich ein genaues Bild von alten Zaubersprüchen und Ritualen zu machen.
Waite reagiert auf diesen Mangel an zugänglicher Literatur und nähert sich diesem Text als methodischer und systematischer Bericht über magische Verfahren der Vergangenheit. Er bleibt den Originalquellen treu, bevor er mit Hilfe seiner gründlichen Forschungsmethoden Schlussfolgerungen zieht. Teil I bietet dem Leser wesentliche Passagen aus den wichtigsten magischen Texten aus dem vierzehnten, fünfzehnten und sechzehnten Jahrhundert.
Teil II ist eine systematischere Version dieser alten Texte, die von A. E.
Waite an die Gepflogenheiten des modernen Akademikers angepasst wurde. Dieser Band ist nach wie vor eine der besten Quellen für magische Verfahren und behandelt Themen wie Götter, Kostüme und die Planeten und ihre Beziehung zum Übernatürlichen. Obwohl Waite in seiner Einleitung die Anwendung der Magie und der schwarzen Künste missbilligt, verteidigt er dennoch die Opfer, die im Laufe der Geschichte wegen ihrer Beteiligung an diesen abergläubischen Überzeugungen verfolgt wurden.
Er äußert sich auch positiv über Astrologie und Alchemie, wobei er sie als wichtigere Kategorien der magischen Künste bezeichnet. Durch diesen Band kann der heutige Leser endlich beginnen, den Glauben an die schwarzen Künste zu verstehen, der in der Vergangenheit unserer Zivilisation so tief verwurzelt war.