Bewertung:

Das Buch von Casey Adair ist ein gut geschriebener Roman, der die Reise eines jungen schwulen Mannes namens Casey durch die Kämpfe um Liebe, Selbstfindung und Aktivismus im Kontext der AIDS-Epidemie in den 1980er Jahren beschreibt. Vor dem Hintergrund der politischen Unruhen in Spanien und der persönlichen Herausforderungen in seinen Beziehungen zeichnet sich das Buch durch seine emotionale Tiefe, seine glaubwürdigen Charaktere und seinen fesselnden Schreibstil aus. Die Rezensenten haben die Fähigkeit des Buches gelobt, Empathie und Nachdenklichkeit zu wecken und gleichzeitig eine wichtige historische Epoche zu schildern.
Vorteile:Gut geschriebene und fesselnde Erzählung, glaubwürdige und gut entwickelte Charaktere, emotionale Tiefe und historische Genauigkeit, charmante und humorvolle Momente, einzigartiges Briefformat, zeitgemäße Themen, die für die heutige Zeit relevant sind, regt zu Empathie und Selbstreflexion an.
Nachteile:Einige Leser fanden das Ende unbefriedigend, und diejenigen, die Briefromane normalerweise nicht mögen, werden vielleicht zögern, dieses Buch zu lesen.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
The Book of Casey Adair
Im Herbst 1980 beginnt der junge Casey Adair ein einjähriges Postgraduiertenstudium in Spanien, das damals am Rande eines Militärputsches stand. Während er Theaterstücke und Dinnerpartys besucht, Schwulenbars aufsucht und zunehmend in Proteste verwickelt wird, enthüllt Caseys Korrespondenz intime Geständnisse und neue Einsichten.
Er verliebt sich in einen Mann namens Octavio, bekommt eine Rolle in einer großen Theaterproduktion und schwelgt im Erwachen seiner eigenen Sexualität und seines sozialen Bewusstseins. Dann führt der Besuch seiner College-Freundin Poppy zu einem emotionsgeladenen Abend, der ihr Leben für immer verändert. Drei Jahre später ist Casey Lehrer in Boston und versucht, seine Stimme als AIDS-Aktivist zu finden, mit einem intoleranten Schulleiter zurechtzukommen und die Beziehung zu seiner Tochter wieder aufzubauen.
Als liebe Freunde an dem Virus erkranken, kämpft er darum, zu verstehen, wie seine vielen Identitäten - Vater, Lehrer, Hausmeister, Dissident, Liebhaber, Ehemann - nebeneinander bestehen können. Welche Verantwortung tragen wir in einer Welt, die so viel von uns verlangt, gegenüber anderen und uns selbst?