Bewertung:

The Book of Dahlia ist eine zutiefst emotionale Erzählung, in deren Mittelpunkt Dahlia steht, eine junge Frau mit Problemen, bei der ein inoperabler Gehirntumor diagnostiziert wurde. Die Geschichte entfaltet ihre Kämpfe mit ihrer gestörten Familie, ihrem selbstzerstörerischen Verhalten und ihrer tiefen Wut. Während einige Leser sich mit den rauen und tragischen Themen identifizieren können, finden andere Dahlia unsympathisch. Der Roman wird oft für seinen Humor gelobt, der sich mit Herzschmerz mischt und eine einzigartige Sichtweise auf eine Krebsgeschichte mit unerwarteter Tiefe bietet.
Vorteile:⬤ Starke Charakterentwicklung und -tiefe, insbesondere in Bezug auf Dahlias Komplexität.
⬤ Reichhaltiger, emotionaler Schreibstil mit schönen Zitaten und einer einzigartigen Erzählweise.
⬤ Mischt Humor mit Herzschmerz und schafft so ein besonderes Leseerlebnis.
⬤ Setzt sich realistisch mit Themen wie familiärer Dysfunktion und persönlichem Kampf auseinander.
⬤ Die Leser äußern sich gerührt und denken noch lange nach der Lektüre über die Geschichte nach.
⬤ Dahlia wird von einigen Lesern als unsympathische und unsympathische Figur angesehen.
⬤ Themen wie Wut und Negativität dominieren einen Großteil der Erzählung und machen es für manche Leser schwer, sich in die Geschichte hineinzuversetzen.
⬤ Das Ende ist düster und könnte die Leser unbefriedigt zurücklassen.
⬤ Einige Leser fanden den Anfang langsam oder schwierig und dachten daran, aufzugeben.
⬤ Das Buch könnte nicht für diejenigen geeignet sein, die auf der Suche nach leichtherzigen oder traditionellen Krebsgeschichten sind.
(basierend auf 36 Leserbewertungen)
The Book of Dahlia
Von der Autorin des von der Kritik hochgelobten Erzählbandes How This Night Is Different kommt eine düstere, fesselnde und furchtlos komische Geschichte über die unheilbare Krankheit einer jungen Frau. In The Book of Dahlia (Das Buch der Dahlia) wandelt Elisa Albert auf einer schillernden Linie zwischen Ernsthaftigkeit und Respektlosigkeit, wobei sie eine erheiternde Mischung aus Skepsis und Neugier, Mitgefühl und Offenheit, Hoch- und Niedrigkultur schafft.
Darf ich vorstellen: Dahlia Finger: neunundzwanzig, depressiv, schlagfertig, gelegentlich liebenswürdig, erfrischend ehrlich, fest entschlossen, alleinstehend und dauerhaft arbeitslos. Sie verbringt ihre Tage bekifft vor dem Fernseher und sieht sich immer wieder dieselben Filme an, wie eine Art Gebet. Doch Dahlias so genanntes Leben wird durch einen aggressiven, inoperablen Gehirntumor auf den Kopf gestellt.
Fassungslos und verständnislos muss Dahlia mit Hilfe eines fragwürdigen Selbsthilfe-Ratgebers auf eine widerstrebende emotionale Abrechnung hinarbeiten. Wie besessen geht sie die unzähligen Herzschläge, Enttäuschungen, Wutausbrüche und das Bedauern durch, aus denen sich ihre Lebensgeschichte zusammensetzt - von der zufälligen israelischen Brautwerbung ihrer Eltern bis zu ihrer Empfängnis im Kibbuz.
Von der Rolle der geliebten Tochter und kleinen Schwester zur Rolle der verlassenen, selbstmordgefährdeten Jugendlichen.
Von einer wohlhabenden Kindheit in Los Angeles zu einer ziellosen Existenz in der gentrifizierten Wildnis von Brooklyn.
Von einem Mädchen mit Möglichkeiten zu einem Mädchen ohne - überzeugt davon, dass der Krebs sie getroffen hat, weil sie selbst irgendwie daran schuld ist.
Dahlia Finger ist eine unvergessliche Anti-Heldin, die sich nicht unterkriegen lässt, depressiv ist und extrem verletzlich. Dieses erschütternde Porträt des Lebens und Sterbens einer jungen Frau bestätigt Elisa Albert als witzige, prägnante ( Variety ) und sogar zum Staunen anregende Autorin ( Time Out New York ).