Bewertung:

Das Buch hat gemischte Kritiken erhalten. Einige Leser loben die fesselnde Erzählung und die einfache Sprache, während andere kritisieren, dass es sich wiederholt, keine Tiefe hat und schlecht geschrieben ist. Diejenigen, die das Buch für aufschlussreich halten, sind geteilter Meinung, während die anderen es als unorganisierte und oberflächliche Darstellung der Ereignisse betrachten.
Vorteile:Die Leser schätzten die fesselnde und einfache Erklärung komplexer Ereignisse und bezeichneten es als interessante Lektüre und gute Chronik des Aufstiegs und Falls einer Unternehmensfigur. Viele fanden den Erzählstil des Autors klar und leicht verständlich.
Nachteile:Die Kritiker bemängelten Wiederholungen und einen Mangel an neuen Informationen zum Thema. In einigen Rezensionen wurde die schlechte Schreibqualität hervorgehoben und behauptet, das Buch sei langatmig, aber wenig faktenorientiert und behandle den Betrug nur oberflächlich, ohne substanzielle Analysen oder Zitate.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
The Double Life Of Ramalinga Raju: The Story Of India's Biggest Corporate Fraud
Wie ein IT-Zar ein 2-Milliarden-Dollar-Unternehmen in den Ruin trieb. Die Geschichte vom Aufstieg und Fall von Ramalinga Raju, dem Gründer des Blue-Chip-Softwareunternehmens Satyam, ist in der indischen Unternehmensgeschichte ohne Beispiel.
Er schuf in kurzer Zeit ein 2-Milliarden-Dollar-Unternehmen, nur um es dann mittellos zu verlassen. Im Mittelpunkt des Skandals stand die Gier des IT-Barons nach Land (das traditionelle Geschäft seiner Familie). Um ihn zu befriedigen, verpfändete Raju seine Anteile an Satyam sowie an seiner Immobiliengesellschaft Maytas Infra und soll von beiden Unternehmen Geld abgezweigt haben.
In einer ausgeklügelten Vertuschung fälschte Raju auch die Bücher von Satyam, um die Einnahmen und Gewinne aufzublähen und den Wert der Aktien zu steigern. Raju konnte dies acht Jahre lang tun - bis die Rezession im Jahr 2008 einsetzte und die Blase vor seinen Augen platzte.
Raju, der eher zufällig in die IT-Branche gekommen war - er war selbst kein Technologieexperte -, wurde zum Star von Hyderabad, als er ein Unternehmen aufbaute, das in 66 Ländern auf fünf Kontinenten vertreten war. Raju stand den Mächtigen und Reichen nahe und baute parallel dazu ein Immobilienimperium auf, für das er sich erfolgreich um das U-Bahn-Projekt in Hyderabad bewarb - der einzige Akt, der sein Kartenhaus zum Einsturz brachte.
Wie hat Raju sein IT- und Immobilienimperium aufgebaut? Wie konnte er das Gesetz, die Aktionäre und seine Mitarbeiter so lange hinters Licht führen? Kingshuk Nag, Resident Editor der Hyderabad-Ausgabe der Times of India, hat mit seiner prägnanten und tiefgründigen Erzählung die dramatische Geschichte von Rajus Leben eingefangen, die man nicht aus der Hand legen kann.