Bewertung:

Die Rezensionen heben Kevin Wilsons Trilogie über das Bomber Command während des Zweiten Weltkriegs hervor und loben insbesondere das letzte Buch, „Journey's End“. Die Leser loben die detaillierte Recherche, die fesselnden persönlichen Geschichten und die ausgewogene Untersuchung der umstrittenen Bombenkampagnen. Die Trilogie wird dafür gelobt, dass sie die Erfahrungen der Flugzeugbesatzungen und die komplexe moralische Landschaft der Bombenangriffe, insbesondere des Angriffs auf Dresden, ans Licht bringt. Zu den Kritikpunkten gehören jedoch gelegentliche Fehler in der Terminologie, der Wunsch nach mehr Informationen über bestimmte Gruppen innerhalb des Bomber Command und die Forderung nach tieferen Einblicken in das tägliche Leben auf den Flugplätzen.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und fesselnd geschrieben
⬤ detaillierte persönliche Berichte von Flugzeugbesatzungen
⬤ bietet eine ausgewogene Sicht auf kontroverse Themen wie den Angriff auf Dresden
⬤ gibt Einblicke in die Erfahrungen und Opfer des Bomber Command
⬤ beschreibt anschaulich taktische Operationen und die Herausforderungen, denen sich die Piloten stellen mussten.
⬤ Einige terminologische Fehler wurden bemerkt
⬤ Mangel an detaillierter Berichterstattung über bestimmte Gruppen innerhalb des Bomber Command
⬤ Wunsch nach mehr Einblick in das alltägliche Leben auf den Flugplätzen
⬤ die Trilogie steht nicht für sich allein, sondern erfordert die Lektüre aller drei Bände für ein vollständiges Verständnis.
(basierend auf 53 Leserbewertungen)
Journey's End
Ein brillanter Einblick in das Leben in der Luft und am Boden“ (Observer)
Im Februar 1945 ließen britische und amerikanische Bomber Tausende Tonnen Brandbomben auf Dresden niederregnen, töteten schätzungsweise 25.000 Menschen und zerstörten eine der schönsten Städte Europas. Die Kontroverse, die kurz darauf ausbrach und die bis heute anhält, hat lange Zeit die anderen Ereignisse des Bomberkriegs überschattet und die Erinnerung an die jungen Männer, die ihr Leben für den Kampf am Himmel über Deutschland gaben, getrübt.
Journey's End verurteilt die Bombardierung Dresdens weder, noch billigt es sie, sondern stellt sie in den richtigen Kontext als Teil einer viel größeren Kampagne. Für die jungen Männer, die Nacht für Nacht über Deutschland flogen, gab es andere, viel drängendere Sorgen: die V2-Raketen, die ihre Lieben zu Hause bedrohten; die brandneuen deutschen Düsenjäger, die sie mit Geschwindigkeiten von über 600 km/h treffen konnten. In diesen letzten unerbittlichen Monaten des Bomberkriegs, in denen es auf beiden Seiten kein Pardon gab, lebten sie mit erhöhtem Tempo.
Als Abschlussband von Kevin Wilsons gefeierter Bomberkriegstrilogie schildert Journey's End das brutale Endspiel eines Konflikts, der auf beiden Seiten so viel Zerstörung und Tragödie verursacht hat.