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The End of Strategic Stability?: Nuclear Weapons and the Challenge of Regional Rivalries
Während des Kalten Krieges hatten die Supermächte eine gemeinsame Vorstellung von strategischer Stabilität. Es ging um Koexistenz und einen Status quo, der durch das Kalkül der gegenseitig gesicherten Zerstörung durch Atomwaffen eingefroren wurde.
Kurz gesagt: Atomwaffen förderten den Großmächtefrieden. Die Vereinigten Staaten trafen und treffen ihre Entscheidungen über Veränderungen in der Streitkräftestruktur, das Eskalationsrisiko und die Aussichten auf Rüstungskontrolle mit Blick auf die strategische Stabilität. Das heutige internationale System ist jedoch durch regionale Rivalitäten, aufstrebende Staaten, weitere Atommächte, asymmetrische Kriegsführung und nichtstaatliche Akteure kompliziert.
In diesem Buch soll untersucht werden, wie verschiedene Staaten strategische Stabilität und den Einsatz bzw. Nicht-Einsatz von Kernwaffen sehen und ob strategische Stabilität noch ein sinnvolles Konzept ist oder nicht.
Die Autoren dieses Buches untersuchen aktuelle und potenzielle Atommächte wie die Vereinigten Staaten, Russland, China, Indien, Iran, Israel, Pakistan und Saudi-Arabien. Dieses Buch leistet einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Auswirkungen von Atomwaffen auf das internationale System im einundzwanzigsten Jahrhundert.