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The End of Cool Japan: Ethical, Legal, and Cultural Challenges to Japanese Popular Culture
Das heutige konvergente Medienumfeld bietet nie dagewesene Möglichkeiten für die Beschaffung und Verbreitung von bisher unbekanntem Material aus der japanischen Populärkultur. Dies wirft jedoch Bedenken hinsichtlich des Urheberrechts, der Altersfreigabe und der Exposition gegenüber potenziell illegalen Inhalten auf, die für diejenigen, die über Japan lehren und forschen, ein ernsthaftes Problem darstellen. Trotz der Begeisterung junger Menschen für die japanische Populärkultur entfachen diese Bedenken eine Debatte darüber, ob sie als schädlich für ein jugendliches Publikum eingestuft werden kann und somit das Ende des "coolen Japan" einläuten könnte.
In diesem Sammelband kommen Japanspezialisten zusammen, um die wichtigsten Herausforderungen bei der Verwendung von Materialien der japanischen Populärkultur in Forschung und Lehre zu ermitteln. Dabei geht es um Themen wie die Verfügbarkeit von inoffiziell übersetztem und vertriebenem japanischem Material, die Betonung von Erwachsenenthemen, Gewalt, Sexszenen und minderjährigen Charakteren sowie die Diskrepanzen in der Gesetzgebung und den Bewertungssystemen in der Welt. Die Autoren gehen der Frage nach, wie sich diese Themen auf Forscher, Lehrer, Studenten und Fans in den USA, Kanada, Australien, China, Japan und anderen asiatischen Ländern auswirken, und erörtern die verschiedenen Möglichkeiten, wie akademische und Fan-Praktiken durch lokale Vorschriften in Frage gestellt werden. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen zeigen sie auf, wie schwierig es manchmal ist, über das "coole Japan" zu lehren, und schlagen vor, wie die Japanologie als Disziplin klarere Richtlinien für Lehre und Forschung entwickeln kann, insbesondere für neue Wissenschaftler, die das Fachgebiet betreten.
Dieses Buch ist die erste Sammlung, die einige der realen Probleme aufzeigt, mit denen Lehrer und Forscher der japanischen Populärkultur sowie die Studenten, für die sie verantwortlich sind, konfrontiert sind, und wird für Studenten und Wissenschaftler der Japanologie und der Kulturwissenschaften von großem Interesse sein.