Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende und praktische Untersuchung der Theorie des gerechten Krieges, die theoretische Grundsätze mit realen Anwendungen verbindet. Es zielt darauf ab, die Bedingungen zu klären, unter denen ein Krieg als moralisch gerechtfertigt angesehen werden kann, was es besonders wertvoll für Praktiker in Bereichen macht, die mit Krieg, Frieden und Diplomatie zu tun haben.
Vorteile:Das Buch ist übersichtlich, logisch aufgebaut und gut recherchiert, was es zu einem nützlichen Leitfaden für Fachleute wie Diplomaten und Militärs macht. Es verbindet die historische Analyse mit der Theorie des gerechten Krieges, bietet eine realistische Perspektive auf die moralischen Rechtfertigungen für den Krieg und liefert einen klaren Rahmen für die Bedingungen des gerechten Krieges, der die Bedeutung der zuständigen Behörde und der Verhältnismäßigkeit einschließt.
Nachteile:Das Buch könnte für Anfänger zu komplex sein und könnte fortgeschrittenen Lesern eine gewisse Anleitung abverlangen. Einige Kritiker bemängeln die Verwendung bestimmter Begriffe wie „unmittelbare Bedrohung“ und weisen darauf hin, dass die ethische Dimension der Kriegsführung und der Friedenskonsolidierung nach einem Krieg nicht ausreichend behandelt wird.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
War's Ends: Human Rights, International Order, and the Ethics of Peace
Murphys aufschlussreiche Analyse des jus ad bellum („Recht auf Krieg“) stützt sich auf eine Vielzahl zeitgenössischer Beispiele vom Ersten Weltkrieg über Vietnam, den „Fußballkrieg“ zwischen Honduras und El Salvador, Afghanistan und den Nahostkonflikt.
Diese zeitgemäße Studie wird für Wissenschaftler und Studenten der Fachrichtungen Ethik, Krieg und Frieden sowie internationale Angelegenheiten von Interesse sein.