Das entstehende Selbst: Ein existentiell-gestaltlicher Ansatz

Bewertung:   (3,8 von 5)

Das entstehende Selbst: Ein existentiell-gestaltlicher Ansatz (Peter Philippson)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch stellt Peter Philippsons Erkundung des Selbst als relational und emergent dar, wobei er tiefgreifende existenzielle Fragen stellt und Konzepte aus verschiedenen Disziplinen integriert. Es wird von Therapeuten, insbesondere von Gestalttherapeuten, wegen seiner Zugänglichkeit und seiner praktischen Implikationen gut aufgenommen, obwohl es wegen vermeintlicher Inkohärenz und der Verwendung von Schlagwörtern kritisiert wird.

Vorteile:

Sehr empfehlenswert für Therapeuten
integriert Konzepte aus verschiedenen Bereichen wie Neurowissenschaft, Chaostheorie und Philosophie
bewegt sich leicht zwischen Theorie und Praxis
enthält interessante Fallstudien
regt zum Nachdenken und zur Diskussion an
bietet eine reichhaltige intellektuelle Reise.

Nachteile:

Einige Rezensenten finden, dass das Buch inkohärent ist und sich zu sehr auf Schlagworte stützt.
Es kann sein, dass es in einer einzigen Lektüre nicht vollständig verständlich ist.
Kritik an der Tiefe und der wissenschaftlichen Strenge.

(basierend auf 6 Leserbewertungen)

Originaltitel:

The Emergent Self: An Existential-Gestalt Approach

Inhalt des Buches:

In diesem Buch wird ein bestimmtes philosophisches Verständnis des Selbst anhand von Forschungsergebnissen und deren Auswirkungen auf die Psychotherapie nachgezeichnet. Bei jedem Schritt führt der Autor die Theorie, die klinischen Implikationen der Theorie, Verbindungen zu der der Theorie innewohnenden philosophischen Sichtweise und schließlich ein ausführlicheres Fallbeispiel an.

Philipsson vertritt die Ansicht, dass das fortbestehende Selbst zum Teil eine Illusion, zum Teil ein Konstrukt ist und dass wir in der Tat daran arbeiten müssen, angesichts all der verschiedenen Möglichkeiten, die uns die Welt bietet, gleich zu bleiben. Er glaubt, dass wir dies aus zwei Gründen tun. Erstens ermöglicht die Kontinuität tiefere Kontakte: Freundschaften, liebevolle Beziehungen zu Partnern und Familien.

Zweitens ist das Vorhersehbare weniger angstauslösend, und wir vermeiden diese Existenzangst, indem wir uns stereotyp verhalten und einige der Tiefen des Kontakts meiden. Er argumentiert, dass diese doppelte Natur des fortbestehenden Selbst, das in einem Kontext den Kontakt vertieft und in einem anderen Kontext den Kontakt vermeidet, einen wichtigen Platz im Verständnis der Psychotherapie einnimmt.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781855755253
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2009
Seitenzahl:160

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