Bewertung:

Andrew Bostoms Buch „Das Erbe des Dschihad“ bietet eine umfassende Untersuchung der historischen Ereignisse und Auswirkungen des Dschihad im Islam. Rezensenten loben das Buch für seine umfangreichen Recherchen, die detaillierten Fußnoten und die Art und Weise, wie es Berichte aus erster Hand über die Auswirkungen des Dschihad im Laufe der Jahrhunderte präsentiert, wobei sein gewalttätiger Charakter hervorgehoben wird. Kritiker bemängeln jedoch, dass das Buch selektiv geschrieben ist und es ihm möglicherweise an Ausgewogenheit und Fairness in seiner Darstellung der islamischen Geschichte mangelt.
Vorteile:⬤ Umfassende Behandlung des Dschihad im Laufe der Geschichte
⬤ Ausführliche Verwendung von Primärquellen und historischen Berichten
⬤ Gut recherchierte und detaillierte Fußnoten
⬤ Klare und gut lesbare Texte
⬤ Nützlich als Nachschlagewerk für das Verständnis des Dschihad und der islamischen Geschichte
⬤ Hinterfragt die gängige Darstellung des Islam als reine „Religion des Friedens“.
⬤ Einige Rezensenten finden, dass der Text selektiv gegen den Islam voreingenommen ist
⬤ Behauptungen über Ungenauigkeiten oder mangelnde Ausgewogenheit bei der Darstellung von islamischen Gelehrten und Standpunkten
⬤ Einige Leser haben typografische Fehler bemerkt
⬤ Die Größe des Drucks könnte einige Leser abschrecken
⬤ Im Wesentlichen besser als Nachschlagewerk geeignet als für die gelegentliche Lektüre.
(basierend auf 73 Leserbewertungen)
The Legacy of Jihad: Islamic Holy War and the Fate of Non-Muslims
Dieses Buch zeigt auf, wie Nicht-Muslime, die in Dschihad-Kriegen besiegt wurden, über mehr als ein Jahrtausend hinweg auf drei Kontinenten - Asien, Afrika und Europa - zu Zwangsabgaben (auf Arabisch dhimmi genannt) wurden, anstatt getötet zu werden.
Im Rahmen des religiösen Kastensystems der Dhimmi waren Nicht-Muslime rechtlicher und finanzieller Unterdrückung sowie sozialer Isolation ausgesetzt. Es wird umfangreiches primäres und sekundäres Quellenmaterial präsentiert, von dem viele hier zum ersten Mal ins Englische übersetzt wurden, und das deutlich macht, dass die Eroberungen des Dschihad brutale, imperialistische Vorstöße waren, die Wellen von Muslimen anspornten, ein riesiges Gebiet zu enteignen und Millionen von indigenen Völkern zu unterwerfen.
Schließlich untersucht das Buch, wie der Dschihad-Krieg als dauerhafte und einzigartige islamische Institution letztlich die Beziehungen der Muslime zu Nicht-Muslimen bis heute regelt. Wissenschaftler, Pädagogen und interessierte Laien werden in dieser Sammlung eine unschätzbare Quelle finden.