Bewertung:

Katie Mannings „The Gospel of the Bleeding Woman“ ist eine Sammlung von Persona-Gedichten, die einer namenlosen Frau aus der Bibel, die zwölf Jahre lang litt, bevor sie von Jesus geheilt wurde, Stimme und Leben verleiht. Das Werk verbindet phantasievolle Erzählungen mit ergreifenden Reflexionen über das Frausein im Kontext des ersten Jahrhunderts in Palästina und erforscht Themen wie Identität, Macht und Weiblichkeit. Die Gedichte zeichnen sich durch ihre emotionale Tiefe, ihre Klarheit und ihre Fähigkeit aus, die Vergangenheit mit zeitgenössischen Erfahrungen zu verbinden.
Vorteile:Die Gedichte werden als klug, fesselnd und schön geschrieben beschrieben, da sie die Gefühle und Erfahrungen der blutenden Frau einfangen. Mannings Fähigkeit, eine persönliche Stimme zu erschaffen und die Themen in der Sammlung nahtlos miteinander zu verbinden, wird hoch gelobt. Die Leserinnen und Leser schätzen die phantasievolle Auseinandersetzung mit dem biblischen Text, die Einbeziehung von Humor und die wirkungsvolle Behandlung des Charakters der Frau, sowohl historisch als auch im modernen Kontext. Der Text wird für seine Klarheit und tiefgründige Einfachheit gelobt, die ihn für ein breites Publikum zugänglich macht.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser erwarteten mehr von dem Buch und gaben an, dass es ihnen zu kurz erschien oder ihnen in bestimmten Bereichen die Tiefe fehlte. Einige Leser vermissten zusätzliche Details oder Erkundungen in der Erzählung.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
The Gospel of the Bleeding Woman
The Gospel of the Bleeding Woman (Das Evangelium der blutenden Frau) stellt sich das Leben einer interessanten, namenlosen biblischen Figur vor: der blutenden Frau, die Jesus in drei der Evangelien berührt.
Die erste Hälfte dieser Gedichtsammlung ist biblisch-historische Fiktion; die zweite Hälfte, nach der heilenden Berührung, bewegt sich in den Bereich der spekulativen Fantasie (denn der Glaube ist eine seltsame, seltsame Sache).