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The Celebration of the Flesh
Eine Freude an der Kunst des Dichters, wie sie in den Worten von T. S.
Eliot, Robert Frost und Wallace Stevens zum Ausdruck kommt. "Als protestantischer Theologe", schreibt McGill in seinem Vorwort, "hat es mich immer verwundert, dass die Poesie in der christlichen Gemeinschaft oft für ihre Einsicht in unser modernes Elend genutzt wird, dass sie aber selten als Poesie genossen wird. Dieses Buch versucht, das Gleichgewicht wiederherzustellen."" McGill konzentriert sich auf drei amerikanische Dichter - Eliot, Frost und Stevens -, die alle der gleichen Dichtergeneration angehören und somit einen Mikrokosmos der Poesie dieser Epoche darstellen.
Beeinflusst von Owen Barfield, John Crowe Ransom und Cleanth Brooks, identifiziert er die Poesie mit dem fleischlichen Aspekt der Erfahrung, der jedoch nie von einem spirituellen Aspekt zu unterscheiden ist. "Im Reich Gottes werden die Menschen mit Fleisch geschaffen, durch Fleisch versöhnt und als Fleisch verherrlicht.
Wer sich um des Geistes willen vor dem Fleisch versteckt, verpasst das christliche Leben. Es ist diese Gefahr, die der Freude an der Poesie eine besondere Bedeutung verleiht." Diese Erfahrung der Poesie, so McGill, "ist immer ein gesundes Gegenmittel gegen geistlichen Stolz". ""In The Celebration of Flesh behauptet Arthur McGill, dass Poesie nur dann wahre Fruchtbarkeit für das Glaubensleben bringen kann, wenn sie als Poesie gelesen wird - und er macht kunstvolle, provokative Beobachtungen darüber, was dies bedeutet und was Poesie ist.""" David Cain Universität von Mary Washington Arthur C.
McGill (1926 -1980) war Bussey Professor für Theologie an der Harvard Divinity School. Der angesehene Philosoph und Theologe lehrte auch am Amherst College, der Wesleyan University und der Princeton University.