Das filmische Prisma von Josephine Baker

Bewertung:   (4,9 von 5)

Das filmische Prisma von Josephine Baker (Simone Francis Terri)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch bietet eine eingehende Untersuchung des Lebens und des Vermächtnisses von Josephine Baker und verbindet historische Zusammenhänge mit persönlichen Anekdoten, die den Leser fesseln. Obwohl es umfassend und gut recherchiert ist, erfordert es aufgrund seines akademischen Tons Hingabe, um es vollständig zu verstehen.

Vorteile:

Gut recherchiert und umfassend
fesselnder Schreibstil, der die Bewunderung des Autors für Baker widerspiegelt
regt die Neugierde und weitere Nachforschungen über Bakers Leben und Einfluss an
liefert historischen Kontext über Ethnie und Leistung in Amerika und Frankreich.

Nachteile:

Keine schnelle oder leichte Lektüre
kann sich manchmal wie ein Lehrbuch anfühlen
einige Leser könnten es als dicht oder schwierig empfinden, sich zurechtzufinden.

(basierend auf 2 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Josephine Baker's Cinematic Prism

Inhalt des Buches:

Josephine Baker, die erste schwarze Frau, die in einem großen Kinofilm mitspielte, war sowohl befreit als auch herrlich würdelos und schwankte spielerisch zwischen Anziehungskraft und kolonialistischen Klischees.

Mit ihren Spitznamen „Schwarze Venus“, „Schwarze Perle“ und „Kreolische Göttin“ mischte Baker das Sinnliche mit dem Komödiantischen, als sie das Europa der 1920er Jahre im Sturm eroberte. Zurück in den Vereinigten Staaten brachte Bakers Filmkarriere der schwarzen Presse die Hoffnung, dass sich ein neues Kino entwickeln würde, in dessen Mittelpunkt der schwarze Glamour stehen würde. In Josephine Baker's Cinematic Prism untersucht Terri Simone Francis, wie Baker ihre Berühmtheit durch filmische Reflexivität gestaltete, eine auktoriale Strategie, mit der sie sich selbst, ihre Persona und ihren Charakter in einen visuellen Dialog brachte. Francis vertritt die These, dass Baker zwar eine afroamerikanische Schauspielerin war, die in Frankreich lebte und ausschließlich mit einer weißen Filmgesellschaft, weißen Darstellern, weißen Autoren und weißen Regisseuren zusammenarbeitete, dass sie aber als erster wirklich globaler schwarzer weiblicher Filmstar eine monumentale Bedeutung für das afroamerikanische Kino hat. Francis untersucht auch die Doppelzüngigkeit zwischen Baker und ihren Figuren in Le Pompier de Folies Berg re, La Sir ne des Tropiques, Zou Zou, Princesse Tam Tam und The French Way, deren Erzählungen genau den Ruhm zu untergraben scheinen, den sie bieten.

Dabei beleuchtet Francis kunstvoll die wichtigsten Zusammenhänge zwischen der aufkommenden afroamerikanischen Cinephilie, den verschiedenen Meinungen von Baker in der populären Presse und den allgemeinen Bestrebungen der Afroamerikaner nach Fortschritten in Richtung Rassengleichheit.

Josephine Baker's Cinematic Prism untersucht einen unerforschten Aspekt von Bakers Karriere und vertieft die laufende Diskussion über Ethnie, Geschlecht und Performance in der afrikanischen Diaspora.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780253223388
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2021
Seitenzahl:216

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