
Full Spectrum Dominance: Irregular Warfare and the War on Terror
Amerikas Krieg gegen den Terror wird weitgehend durch die Fronten in Afghanistan und im Irak definiert. Doch wie dieses Buch zeigt, spielten sich sowohl der internationale Feldzug als auch die neuen Kampfmethoden, die sich daraus entwickelten, an mehreren Fronten jenseits des Nahen Ostens ab.
Maria Ryan untersucht, wie die Nebenfronten auf den Philippinen, in Afrika südlich der Sahara, in Georgien und im Kaspischen Becken zu wichtigen Testgebieten für die Entwicklung dessen wurden, was das Verteidigungsministerium als „Full Spectrum Dominance“ bezeichnete: die Beherrschung des gesamten Spektrums möglicher Konflikte, von der konventionellen bis zur irregulären Kriegsführung. Full Spectrum Dominance“ ist die erste nachhaltige historische Untersuchung der Nebenfronten im Krieg gegen den Terror. Es wird untersucht, ob die irreguläre Kriegsführung wirksam zur Schaffung globaler Stabilität beigetragen hat oder ob als Reaktion auf die Intervention neue terroristische Gruppen entstanden sind.
Da sich das US-Militär, das Verteidigungsministerium, das Weiße Haus und das Außenministerium zunehmend irregulären Fähigkeiten und Zielen zugewandt haben, wird es immer wichtiger, die zugrunde liegenden Ursachen sowie die Auswirkungen des Strebens nach Dominanz im gesamten Spektrum zu verstehen. Die Entwicklung irregulärer Strategien hat ein zutiefst zweideutiges und besorgniserregendes globales Erbe hinterlassen.