Bewertung:

Das Buch von Dr. Ansel Augustine ist eine tiefgreifende Untersuchung der Erfahrungen schwarzer Katholiken, die sich mit den Überschneidungen von Ethnie, Glaube und Gemeinschaftsdynamik befasst. Es regt die Leser dazu an, über ihre Privilegien nachzudenken und fordert sie auf, sich an sinnvollen Diskussionen über soziale Fragen in Kirche und Gesellschaft zu beteiligen. Viele Rezensenten fanden das Buch inspirierend, aufschlussreich und ein notwendiges Hilfsmittel, um den Dialog zwischen den Generationen und Maßnahmen zur Bekämpfung des Rassismus und zur Förderung des geistlichen Wachstums zu fördern.
Vorteile:⬤ Inspirierende und zu Herzen gehende Erzählung, die die Kämpfe schwarzer Katholiken beleuchtet.
⬤ Regt zum Nachdenken über Privilegien und Verantwortung an.
⬤ Bietet umsetzbare Einsichten und Diskussionspunkte für verschiedene Zielgruppen, von Teenagern bis zu Kirchenleitern.
⬤ Gut geschriebener und einnehmender Stil, der komplexe Themen zugänglich macht.
⬤ Ruft zur Einheit und Heilung innerhalb der Kirche auf und bietet eine hoffnungsvolle Perspektive.
⬤ Einige Leserinnen und Leser könnten sich von der Herausforderung überfordert fühlen, konkrete nächste Handlungsschritte zu benennen.
⬤ Das Buch kann unangenehme Gefühle in Bezug auf Privilegien und Rassenfragen hervorrufen.
⬤ Ein möglicher Mangel an klaren Lösungen könnte dazu führen, dass sich einige Leser konkretere Anleitungen wünschen.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
Leveling the Praying Field: Can the Church We Love, Love Us Back?
In "Leveling the Praying Field" bietet Ansel Augustine eine persönliche und historische Perspektive auf die Themen Rasse und Ungleichheit in der Kirche, während er die Herausforderungen betrachtet, die sich durch den Aufstieg der Millennials, der Generation Z und zukünftiger Generationen ergeben.
Eine kürzlich durchgeführte Studie über die Vielfalt in der katholischen Kirche ergab, dass 72 Prozent der Generation Z, die mehrheitlich nicht weiß ist, die Gleichstellung der Rassen als eines der wichtigsten Themen unserer Zeit betrachten. Und doch hat die Kirche nur langsam darauf reagiert.
Das zeigt uns, dass ein "Dienst wie immer" aus einer eurozentrischen Perspektive nicht funktionieren wird. Als Antwort darauf gibt Augustinus Einblicke, wie die Kirche auf die Rassenungerechtigkeit nicht nur in unserer sich verändernden Gesellschaft reagieren kann, sondern vor allem, wie die Kirche für diese nach Gerechtigkeit hungernde Generation relevant und real bleiben kann.