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The Business of Beauty: Gender and the Body in Modern London
The Business of Beauty ist eine beispiellose Erforschung der Geschichte von Schönheit, Konsum und Geschäft im viktorianischen London. Es beleuchtet nationale und kommerzielle Gegebenheiten, die für London als globale Metropole spezifisch waren, und stellt die Sichtweise vieler Historiker in Frage, die - wie ihre historischen Zeitgenossen - das 19. und frühe 20.
Im Gegensatz zu dieser Auffassung zeigt The Business of Beauty, dass viktorianische Männer und Frauen eine Reihe stillschweigender Strategien entwickelten, um ihr Aussehen zu verändern. Dazu gehörte auch der Kauf neuer Waren und Dienstleistungen von einer dynamischen Gruppe städtischer Unternehmer: Friseure, Barbiere, Parfümeure, Perückenmacher, Teint-Spezialisten, Haar-Restauratoren, Maniküre und Schönheits-"Kulturexperten". Anhand von Fachzeitschriften, Volkszählungsdaten, Zeitschriften und Ratgeberliteratur nimmt uns Jessica Clark mit auf eine Reise durch das viktorianische London, von den zwielichtigen Hinterzimmern der Sarah "Madame Rachel" Leverson bis zu den eleganten Showrooms von Eug ne Rimmel und dem ersten Mayfair-Salon von Mrs. Helena Titus, auch bekannt als Helena Rubinstein.
Durch die Aufdeckung dieser Geschichten revidiert Jessica Clark die traditionellen Chronologien westlicher Schönheitsunternehmen und liefert den historischen Hintergrund für die Entwicklungen des 20. Jahrhunderts in Amerika durch Helena Rubinstein und andere. Jahrhundert in Amerika, Helena Rubinstein und andere. Indem sie die Geschichte der Geschlechter, der Mode und des Geschäfts miteinander verwebt, untersucht sie die Art und Weise, wie die viktorianische Kritik an Selbstgestaltung und Verschönerung sowohl den Kauf als auch den Verkauf von Schönheitsartikeln definierte, und ist damit eine aufschlussreiche Quelle für Wissenschaftler, Studenten, Modekenner und Schönheitsliebhaber gleichermaßen.