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Law of Poetry: Studies in Hlderlin's Poetics
Der Platz Friedrich Hölderlins (1770-1843) in der europäischen Literatur ist gesichert, und seine Bedeutung für die Entwicklung der deutschen Philosophie ist weithin anerkannt. Hier liegt der Schwerpunkt auf seiner Poetik, einer Sammlung von Überlegungen über das Wesen der Poesie und die Bedeutung der Berufung des Dichters.
Diese finden sich in Gedichten und Briefen, in schwierigen (und oft fragmentarischen) theoretischen Schriften und - im Fall der „Pindar-Fragmente“ - in Texten, in denen die Unterscheidung zwischen Poesie und theoretischer Reflexion überwunden scheint. Obwohl Hölderlins Poetik unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet wird, tauchen am häufigsten Themen auf wie Hölderlins Vorstellung von einem „poetischen Gesetz“ oder einer „poetischen Logik“ sowie seine Auffassung von der Tragödie und von dem, was man „antitragisch“ nennen könnte. Ebenfalls enthalten ist eine neue Übersetzung von Hölderlins „Anmerkungen“ zu Sophokles, die hier mit einem Kommentar versehen sind.
Charles Lewis erhielt seinen Doktortitel in Philosophie von der Universität Cambridge. Er hat an der Princeton University gelehrt und war Alexander von Humboldt-Stipendiat an der Freien Universität Berlin.