Bewertung:

David St. Johns „The Face“ ist eine komplexe Erforschung von Identität und Trauer, präsentiert als „Novelle in Versen“, die Humor, Satire und Lyrik miteinander verbindet. Es beschäftigt sich mit der Hollywood-Kultur und dem Prozess des Auseinandernehmens und Wiederzusammensetzens nach einem Verlust, wobei eine Vielzahl von Stimmen und Stilen verwendet wird, um über Themen wie Zeit, Selbstwahrnehmung und die Natur der Realität nachzudenken. Während die fragmentierte Struktur ein Gefühl der Orientierungslosigkeit hervorrufen kann, ist das Buch sowohl unterhaltsam als auch zum Nachdenken anregend, so dass man es mehrmals lesen sollte, um seine Nuancen vollständig zu erfassen.
Vorteile:Das Buch zeichnet sich durch eine scharfe Satire auf die Hollywood-Kultur, einen reichhaltigen und abwechslungsreichen poetischen Stil und eine tiefgründige Erforschung von Identität und Trauer aus. St. Johns Einsatz von Humor und lyrischer Sprache trägt zum Leseerlebnis bei, und viele Leser finden die Bildersprache anregend und eindrucksvoll. Die Themen der Demontage und Selbstreflexion finden auch in einem modernen Kontext Anklang und machen das Werk relevant und fesselnd.
Nachteile:Die fragmentierte und ungeordnete Handlung kann einige Leser verwirren, da die lose Erzählung manchmal inkohärent wirkt. Die klangliche Konsistenz der Gedichte schwankt, und einige wirken im Vergleich zu den intensiveren lyrischen Stücken schlaff. Manche Leser könnten bestimmte Passagen als zu sentimental oder weniger überzeugend als andere empfinden, insbesondere was die emotionale Tiefe betrifft.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
The Face: A Novella in Verse
Eine eindringliche und erfindungsreiche Gedichtfolge in Buchlänge von dem angesehenen Autor von Study for the World's Body.
The Face ist sowohl leidenschaftlich lyrisch als auch ein intimes Gespräch. Der Sprecher, der sich mit dem Scheitern einer großen Liebe auseinandersetzt, steigt in seine eigene dunkle Nacht der Seele hinab. Diese Gedichte erforschen das Drama des zerbrochenen Selbst in einer Vielzahl von Stimmen, die die Erinnerung zum Sprechen auffordern und die Phantasie, um aus den Scherben Schönheit zu machen. Langsam setzt der Sprecher sein Leben wieder zusammen und findet den Glauben an sich und die Welt wieder. Diese Gedichte offenbaren eine wirbelnde, filmische Poesie von visionärer Tragweite; meditativ und bekenntnishaft in manchen Momenten, ironisch und spielerisch in anderen.
Tief leidenschaftlich und roh in seiner Offenheit, könnte The Face für diese Generation von Dichtern das sein, was Lowells Life Studies und Ashberys Self-Portrait in a Convex Mirror waren.
--Library Journal.