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The Fabric of Indigeneity: Ainu Identity, Gender, and Settler Colonialism in Japan
Im heutigen Japan schaffen Ainu-Frauen Räume der kulturellen Belebung, in denen sie sich zwischen dem "Ainu-Sein" durch ihre Geburts- und Verwandtschaftsbeziehungen und dem aktiven "Ainu-Werden" durch ihre Handwerkskunst bewegen können.
Sie schaffen diese Räume trotz des Schreckgespenstes des Verlustes, das die Bemühungen ehemaliger kolonialer Subjekte wie der Ainu um eine Wiederannäherung an ihre Vergangenheit verfolgt. Die Autorin fasst ethnografische Feldforschung, Museums- und Archivrecherchen sowie die Teilnahme an kulturellen Wiederbelebungsmaßnahmen und der Organisation von Rechten zusammen, um zu zeigen, wie Frauen durch die Herstellung von Kleidung Ainu-Identitäten und indigene Identitäten schaffen und wie sie auch gelebte Verbindungen zu den Werten und Lebensweisen ihrer Vorfahren herstellen.
Sie untersucht die Verbindungen zwischen dem transnationalen Dialog über globale Indigenität und Multikulturalismus, materieller Kultur und der sozialen Konstruktion von Geschlecht und Ethnizität in der japanischen Gesellschaft und schlägt neue Richtungen für die Untersuchung von Siedlerkolonialismus und indigener Mobilisierung in anderen asiatischen und pazifischen Nationen vor.