Bewertung:

The Dig von Anne Burt ist ein fesselnder Debütroman, der viele Leser mit seinem schönen Schreibstil, der faszinierenden Handlung und den gut ausgearbeiteten Charakteren in seinen Bann gezogen hat. Während die meisten Rezensenten das Buch fesselnd fanden und es kaum aus der Hand legen konnten, äußerten einige wenige ihre Bedenken über den vermeintlichen Mangel an Tiefe und Charakterentwicklung.
Vorteile:Wunderschön geschrieben, fesselnd und temporeich, gut ausgearbeitete Charaktere, fesselnde und vielschichtige Handlung, anschauliche und beschreibende Sprache, Cliffhanger-Kapitelenden, die die Spannung aufrechterhalten, exzellente Erkundung von Themen wie Macht und Integrität, ideal für Buchclubs.
Nachteile:Einige Leser waren der Meinung, dass es dem Buch an Tiefe in der Handlung und der Entwicklung der Charaktere fehlte, und verglichen es mit TV-Thrillern; in einer Rezension wurde es als zu politisch und ohne solide Erzählung beschrieben.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
The Dig
Als die in Sarajevo geborenen Geschwister Antonia und Paul in den 1990er Jahren von einer wohlhabenden Familie aus dem Mittleren Westen adoptiert wurden, wurde eine Reihe von Ereignissen mit tödlichen Folgen in Gang gesetzt. Jetzt, wo ihre Karriere auf dem Spiel steht und ihr idealistischer Bruder vermisst wird, muss Antonia gegen die Zeit ankämpfen, um ein düsteres Geheimnis aufzudecken und zu verhindern, dass sich die Geschichte wiederholt Antonia King hat eine komplizierte Beziehung zur Vergangenheit.
Sie und ihr Bruder wurden in den Trümmern einer zerbombten Wohnung in Sarajevo gefunden und von einer Bauunternehmerfamilie in Thebes, Minnesota, aufgenommen. Antonia will den Zwängen ihrer Wahlheimat entkommen und beginnt eine steile Karriere als Anwältin. Aber es dauert nicht lange, bis das mysteriöse Verschwinden ihres Bruders sie zurück nach Hause zieht.
Dort stößt Antonia im Laufe eines einzigen Tages auf jahrzehntelange Geheimnisse und Lügen, die zu schockierenden Enthüllungen über ihre Adoptivfamilie führen - und die finstere Wahrheit hinter dem Tod ihrer leiblichen Mutter -, die den Verlauf ihres Lebens und ihre Definition von Familie für immer verändern werden. Inspiriert von aktuellen Themen wie Einwanderung, Kapitalismus und Gerechtigkeit, aber zeitlos in seinen Themen Liebe, Identität und konkurrierende Loyalitäten, porträtiert The Dig, inspiriert von der griechischen Tragödie Antigone, eine Frau im Widerspruch zu ihrer Geschichte, die gezwungen ist, zwischen ihren eigenen Ambitionen und ihrer Loyalität zu ihrem geliebten, idealistischen Bruder zu wählen.