Bewertung:

Das Buch „Das Grabtuch von Turin“ von Andrea Nicolotti bietet einen detaillierten historischen Bericht über das Grabtuch, wird aber wegen seiner vermeintlichen Voreingenommenheit gegen seine Echtheit kritisiert. Obwohl das Buch umfangreiche Recherchen und wertvolle Einblicke bietet, äußern viele Rezensenten Bedenken über die Schlussfolgerungen des Autors und ihre Darstellung, die sie als übermäßig aggressiv gegenüber gegnerischen Standpunkten beschreiben.
Vorteile:⬤ Gründliche historische Forschung und Gelehrsamkeit.
⬤ Praktisch fehlerfreie Übersetzung und gut strukturierte Erzählung.
⬤ Anerkennung des Buches durch akademische Auszeichnungen.
⬤ Umfassende Informationen auf 481 Seiten.
⬤ Nützliches Namensregister vorhanden.
⬤ Der Autor ist voreingenommen gegenüber der Echtheit des Grabtuches, was zu fragwürdigen Schlussfolgerungen führt.
⬤ Persönliche Angriffe und Sarkasmus gegenüber denjenigen, die gegenteilige Ansichten vertreten.
⬤ Wichtige Auslassungen, wie das Fehlen eines Sachregisters.
⬤ Mehrere von Kritikern festgestellte sachliche und argumentative Fehler.
⬤ Abhängigkeit von potenziell fehlerhaften Interpretationen wissenschaftlicher Daten.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
The Shroud of Turin: The History and Legends of the World's Most Famous Relic
Leichentücher nehmen seit langem einen besonderen Platz unter den heiligen Reliquien der Christenheit ein. Im Mittelalter waren Leichentücher ebenso wie heilige Reliquien der kostbarste Besitz von Kirchen und Städten.
Diese geheimnisumwitterten Artefakte waren lange Zeit Objekte der Verehrung und Ehrfurcht, aber auch Anlass für Debatten, Streitigkeiten, Diebstähle und Exkommunikationen. Leichentücher - so behaupten einige - sind ein sichtbares Zeugnis des Glaubens. Vor allem eines hat das Interesse von Gelehrten, Geistlichen und der Öffentlichkeit gleichermaßen auf sich gezogen: das Turiner Grabtuch.
In The Shroud of Turin (Das Grabtuch von Turin) schildert Andrea Nicolotti die Geschichte dieses berühmten Tuches, einschließlich seiner umständlichen Reise vom französischen Dorf Lirey zu seiner Heimat in der italienischen Stadt Turin, sowie die phantastischen Behauptungen über seinen Ursprung und die modernen wissenschaftlichen Bemühungen, seine Echtheit zu beweisen oder zu widerlegen.
Das Grabtuch von Turin ist voller Intrigen und Geheimnisse und demontiert Hypothesen, die der strengen historischen Analyse nicht standhalten. Nicolotti spricht das heikle Problem der Echtheit der Reliquie und die schwierige Beziehung zwischen Geschichte, Glauben und Wissenschaft direkt an.